Tinguely@Tinguely
Ein neuer Blick auf Jean Tinguelys Werk

07. November 2012 - 30. September 2013

Vor 16 Jahren, im Oktober 1996, wurde das Museum Tinguely eröffnet. Seither ist die grösste Sammlung von Arbeiten Jean Tinguelys noch weiter gewachsen. Dies ist der Grund, weshalb ein neuer Sammlungskatalog in drei Sprachen erscheint. Er liefert einen umfassenden Überblick über den Künstler, die Sammlung und ihre Dokumentation. Gleichzeitig werden seine Werke erstmals seit langer Zeit wieder die gesamte Ausstellungsfläche einnehmen. 20 Jahre nach dem Tod des Künstlers wird mit einer neuen Präsentation auch eine revidierte Sicht auf seine künstlerische Arbeit vorgestellt. So wird mit einem frischen Blick und einem erweiterten Vermittlungsangebot Tinguelys Oeuvre für eine neue Generation greifbar werden.

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Jean Tinguely, Study for an End of the World No. 2 (Filmstill), Las Vegas, 1962

Jean Tinguely und Willem Sandberg an der Eröffnung der Tinguely-Retrospektive im Palais des Beaux Arts, Brüssel, 1982 (c) Foto: Ad Petersen, Amsterdam

Les mille lieux de l’art. Fotografien von Ad Petersen

27. Februar – 26. Mai 2013

Ad Petersen (geb. 1931) war von 1960 bis 1990 Kurator am Stedelijk Museum in Amsterdam. In dieser Zeit hielt er die Begegnungen mit vielen Künstlern mit der Kamera fest (darunter Christo, Duchamp, Fontana, de Saint Phalle, Kienholz, Oldenburg, Raetz, Rauschenberg, Tinguely). Es ent-standen feinfühlige Porträts und Dokumentationen, die einen aussergewöhnlichen Einblick in die Arbeit sowie das private Umfeld der Künstler gewähren. Ergänzt werden die Fotos durch Kunst-werke, Briefe und Dokumente, die von einer oft lebenslangen Freundschaft des Ausstellungsmachers und Fotografen mit den Künstlern zeugen.

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Zilvinas Kempinas. Slow Motion

05.06. – 22.09.2013

Die Werke des in New York lebenden litauischen Künstlers Zilvinas Kempinas sind ebenso minima-listisch wie kinetisch. Er schafft mit einfachsten Mitteln komplexe und atmosphärische Raumsitua-tionen von grosser Schönheit, die Installationen spielen mit Luft und Leichtigkeit, Reliefs mit Zeit und Zufall. Die grosse Einzelausstellung im Museum Tinguely entfaltet sich sowohl in eigenen Räumen als auch im Dialog mit Werken Tinguelys.

Zilvinas Kempinas, O (Between Fans), 2006 Magnetband, Ventilatoren

Thomas Hirschhorn, Diachronic Pool, Work in Progress, Dezember 2012, studio view (c) Atelier Hirschhorn

Metamatic Reloaded
Neue Kunstprojekte im Dialog mit Tinguelys Zeichenmaschinen

23.10.2013 – 26.01.2014

Tinguelys ‚Méta-Matic‘-Zeichenmaschinen waren eine seiner radikalsten Erfindungen. Die ‚Metamatic Research Initiative‘ in Amsterdam hat 2009 einen grossen Wettbewerb ausgeschrieben, mit dem deren Potential für die heutige Kunst befragt wurde. Zehn ausgewählte Projekte aus unterschiedlichsten Perspektiven beweisen die andauernde Brisanz des Themas, darunter eine Performance von Marina Abramovic, ein grosses Environment von Thomas Hirschhorn, und eine Installation von Jon Kessler.