Jean Tinguely (1925 – 1991)

Die Maschinenskulpturen beginnen eine kunterbunte, laute Unterhaltung mit ihrem Gegenüber: Jean Tinguely kommuniziert und interagiert durch seine Werke mit dem Betrachter. Kunst passiert, wenn die Maschine läuft. Tinguelys Werke sprühen vor Esprit, Lebenslust, Ironie und Poesie. Auf einer hintergründigeren Ebene klingt aber auch ein Sinn für Tragikomik sowie Hinter- und Abgründiges an.




Jean Tinguely (1925 – 1991)

Die Maschinenskulpturen beginnen eine kunterbunte, laute Unterhaltung mit ihrem Gegenüber: Jean Tinguely kommuniziert und interagiert durch seine Werke mit dem Betrachter. Kunst passiert, wenn die Maschine läuft. Tinguelys Werke sprühen vor Esprit, Lebenslust, Ironie und Poesie. Auf einer hintergründigeren Ebene klingt aber auch ein Sinn für Tragikomik sowie Hinter- und Abgründiges an.



#1: Jean Tinguely als Pfadfinder, ca. 1935, Fotograf unbekannt. #2: Jean Tinguely, ca. 1942, Fotograf unbekannt #3: Schaufenster von Jean Tinguely, Buchhandlung Tanner, Basel, Mai 1950. #4: Schaufenster von Jean Tinguely, Kost Sport, Basel, Mai 1949. #3 und 4: Fotos Peter Moeschlin

<< | >> 1925 – 1947

1925: Geboren am 22. Mai in Fribourg. Mutter und Kind kommen im Juli 1925 von Bulle nach Basel.
1931–1940: Besuch der Schulen in Basel.
1941–1944: Lehre als Dekorateur.
1944: Besuch von Kursen an der Allgemeinen Gewerbeschule Basel.
Ab 1947: Bewegt sich im Kreis um den Basler Anarchisten Heiner Koechlin.
#1: Eva Aeppli und Jean Tinguely, ca. 1958, Foto John R. van Rolleghem. #2: Mutter Tinguely mit Eva und Jean im Impasse Ronsin, Paris, ca. 1957 #3-5: Eva Aeppli im Atelier Impasse Ronsin, ca. 1958. #2-5: Fotos Hansjörg Stoecklin

<< | >> 1952 – 1954

Oktober 1952: Übersiedlung mit seiner Frau Eva Aeppli nach Frankreich.
Mai 1954: Eröffnung der ersten Ausstellung in der Pariser Galerie Arnaud.
Installationsansichten der Ausstellung, Fotos Galerie Denise René

<< | >> April 1955

Tinguely nimmt gemeinsam mit Pol Bury, Soto, Calder, Vasarely, Calder, Duchamp und anderen Künstlern an der Ausstellung «Le Mouvement» teil, die in der Galerie Denise René in Paris erstmals die kinetische Kunst ins Zentrum stellt.
#1: Jean Tinguely im Atelier Impasse Ronsin mit Horizontal II, 1954. Foto John R. van Rolleghem. #2: Jean Tinguely und Eva Aeppli, Paris, ca. 1960. Foto Robert Doisneau. #3: Eva und Jean im Atelier Impasse Ronsin, Paris, ca. 1956. Foto Hansörg Stoecklin. #4: Jean Tinguely im Impasse Ronsin, ca. 1958. Foto John R. van Rolleghem

<< | >> 1955

Zu Beginn des Jahres bezieht er ein Atelier in der Impasse Ronsin, seine Nachbarn sind der Bildhauer Constantin Brancusi und andere Künstler. In einer Ausstellung in der Galerie Samlaren in Stockholm zeigt er «Relief Méta-mécanique sonore II».
#1-2: Yves Klein und Jean Tinguely, Atelier Impasse Ronsin, 1958. Fotos Martha Rocher. #3-4: Niki de Saint Phalle und Jean Tinguely, Atelier Impasse Ronsin, ca. 1962. Fotos Vera Mercer

<< | >> 1955 – 1956

Lernt Niki de Saint Phalle und Yves Klein kennen.
#1: Jean Tinguely und Yves Klein, 1959. Foto Hans Haacke. #2: JEAN TINGUELY, Excavatrice de l'espace, 1958. Foto Martha Rocher. #3: Jean Tinguely, Yves Klein, Iris Clert, Werner Ruhnau, Bro, Jesús Rafael Soto in der Galerie Iris Clert, 1958. Fotograf unbekannt. #4: Ausstellung Vitesse pure et stabilité monochrome, Galerie Iris Clert, 1958. Foto Robert David

<< | >> 1958

Stellt in der Galerie Iris Clert im Juli «Mes étoiles - Concert pour sept peintures» aus.
 Zeigt im November in derselben Galerie zusammen mit Yves Klein die Installation «Vitesse pure et stabilité monochrome».

#1-2: Jean Tinguely beim Abwurf des Manifests, 1959. Fotos Charles Wilp. #3: Manifest für Statik

<< | >> März 1959

Abwurf des Manifestes «Für Statik» aus einem Flugzeug über Düsseldorf.
In der Ausstellung «Méta-Matics de Jean Tinguely»: #1: Jean Tinguely mit Iris Clert. Fotograf unbekannt. #2: Jean Tinguely mit Marcel Duchamp. Fotograf unbekannt #3: Hans Arp. Foto Hansjörg Stoecklin

<< | >> Juli 1959

Ausstellung «Méta-Matics de Jean Tinguely» in der Galerie Iris Clert in Paris.
#1: «Cyclo-Matic-Evening» im ICA. Foto John Cox. #2: Vorbereitungen. Foto Richard Hamilton. #3: Mit Eva Aeppli, Foto Hansjörg Stoecklin. #4: «Cyclo-Matic-Evening» im ICA. Foto Richard Hamilton

<< | >> November 1959

«Cyclo-Matic-Evening» im ICA (Institute of Contemporary Arts) in London, ein Happening mit Velorennfahrern und Zeichenmaschinen.
Homage to New York, 1960. Fotos David Gahr

<< | >> März 1960

«Homage to New York», Aktion mit einer auto-destruktiven Maschinen-Skulptur im Garten des Museum of Modern Art in New York.
Le Transport, 1960. Fotos Christer Christian

<< | >> 1960

Mai: Tinguely transportiert mit Freunden seine Werke durch die Strassen des Quartier Montparnasse in Paris zu einer Ausstellung.
Im Oktober Gründung der Gruppe der «Nouveaux Réalistes» in Paris mit Arman, François Dufrêne, Raymond Hains, Yves Klein, Pierre Restany, Jacques de la Villeglé, sowie Martial Raysse und Daniel Spoerri.
Etude pour une fin du monde, 1961. Fotos Jorn Freddie

<< | >> September 1961

«Étude pour une fin du monde No. 1», eine Aktion mit Raketen und anderem Feuerwerk im Louisiana Museum, Humlebaek, Dänemark.
Study for an End of the World, 1962: #1: Jean Tinguely und Niki de Saint Phalle am Kommandopult. #2: Die Installation vor der Aktion. #3-4: Die Aktion. Fotos LIFE Coliene Murphy

<< | >> März 1962

«Study for an End of the World No. 2», eine weitere sich vor Publikum selbstzerstörende Skulpturengruppe bei Las Vegas
in der Wüste von Nevada, USA.
Tinguely an der Arbeit an Heureka. Fotos Monique Jacot

<< | >> Winter 1963 – 1964

Schafft für die Expo 64 in Lausanne die Grossskulptur «Heureka».
#1: Hon im Bau. Foto Magnus Wibom. #2: Ausstellung Hon. #3: Niki de Saint Phalle und Jean Tinguely vor Hon. #2-3: Fotos Hans Hammarskiöld

<< | >> Frühjahr 1966

Im Moderna Museet in Stockholm entsteht «Hon», in Zusammenarbeit mit Niki de Saint Phalle und Per Olof Ultvedt.
#1: Le Paradis fantastique. Fotos Harry Shunk. #2: Bauplatz des Paradis fantastique. Foto Leonardo Bezzola. #3: Le Paradis fantastique. Fotos Harry Shunk. #4: JEAN TINGUELY, Plakat für das Paradis fantastique in Stockholm, 1970

<< | >> 1967

Ist mit zwei Werken an der Weltausstellung 67 in Montreal vertreten: Schafft für den Schweizer Pavillon das «Requiem pour une feuille morte», für den Pavillon Frankreichs entsteht zusammen mit Niki de Saint Phalle «Le Paradis fantastique».
«Hannibal II», eine grosse Char-Skulptur, wird vom Verkehrsverein Basel angekauft.
#1 und 3: Tinguely im Atelier in Neyruz 1978. #2: Atelier Neyruz 1972. Fotos Leonardo Bezzola

<< | >> Weihnachten 1968

Wohnsitznahme in der Schweiz in einer ehemaligen Auberge in Neyruz im Kanton Fribourg.
#1: Cyclop, Bauplatz, 1970. Foto Ad Petersen. #2: Platzierung des Eisenbahnwagons für Eva Aepplis Arbeit, 1971. Foto Leonardo Bezzola. #3: JEAN TINGUELY, Entwurfszeichnung für Cyclop, 1970, Museum Tinguely, Basel. #4: Niki de Saint Palle, Bernhard Luginbühl, Seppi Imhof, Jean Tinguely auf dem Bauplatz, 1971. #5: Bernhard Luginbühl auf dem Bauplatz, 1971. #4-5: Fotos Leonardo Bezzola

<< | >> 1970

Baubeginn von «Le Cyclop» in Milly-la-Forêt, einer begehbaren Riesenplastik, die in Zusammenarbeit mit Bernhard Luginbühl, Larry Rivers, Niki de Saint Phalle, Daniel Spoerri und anderen entsteht. Die Arbeiten werden mit Hilfe von Tinguelys Assistenten Josef Imhof und Rico Weber durchgeführt.
La Vittoria, 1970. Fotos Ad Petersen

<< | >> November 1970

«La Vittoria»: vor dem Dom in Mailand verbrennt Tinguely anlässlich des Festivals zum zehnten Geburtstag der «Nouveaux Réalistes» einen goldenen Riesenphallus.
#1-3: Die grosse Spirale im Atelier in Neyruz. Fotos Leonardo Bezzola. #4: Die grosse Spirale im Hof des Instituts für Immunologie, Basel. Fotograf unbekannt

<< | >> 1971 – 1973

Entstehung der «Grossen Spirale» oder «Doppel-Helix» im Hof des Basler Instituts für Immunologie der F. Hoffmann-La Roche AG.
#1: JEAN TINGUELY, Chaos 1, 1974, Lithographie, Museum Tinguely, Basel. #2: Jean Tinguely auf Chaos No 1 in Columbus, 1974, Foto Leonardo Bezzola. #3: JEAN TINGUELY, Chaos I, 1972, Radierung, Museum Tinguely, Basel

<< | >> 1973 – 1975

Tinguely konstruiert in der Civic Mall von Columbus, Indiana, die monumentale Plastik «Chaos No. 1».
#1: JEAN TNGUELY, Plakat zu «Débricollages». #2: JEAN TINGUELY, Miostar, 1976, Museum Tinguely, Basel, Donation Niki de Saint Phalle. #3: JEAN TINGUELY, Bosch II, 1976, Museum Tinguely, Basel, Donation Niki de Saint Phalle. #2-3: Fotos Christian Baur

<< | >> November 1976

Ausstellung der «Débricollages» in der Galerie Bischofberger in Zürich, in welcher der Besucher aufgefordert wird,
sein eigenes Kunstwerk herzustellen.
#1: Tinguely vor Crocrodrome-Zeichnung, 1977. Foto Leonardo Bezzola. #2: JEAN TINGUELY und BERNHARD LUGINBÜHL, Crocrodrome Modell, 1977, Museum Tinguely, Basel, Donation Niki de Saint Phalle. Foto Christian Baur

<< | >> Mai 1977

Zur Eröffnung des Centre Georges Pompidou in Paris entsteht «Le Crocrodrome de Zig & Puce», eine Installation von Jean Tinguely, Bernhard Luginbühl und Niki de Saint Phalle. 
Daniel Spoerri richtet darin ein «Musée sentimental» ein.
#1: JEAN TINGUELY, Brunnentüchlein, 1977, Museum Tinguely, Basel. #2-4: Einweihung des Brunnens mit Kamel, 1977. Fotos Leonardo Bezzola

<< | >> Juni 1977

Einweihung des «Fasnachtsbrunnens» in Basel.
Katalog der Hammerausstellung - Doppelseiten Jean Tinguely, Daniel Spoerri, Sigmar Polke, Basel 1978

<< | >> September 1978

Zur Hammerausstellung in Basel entsteht «Méta-Harmonie I».
#1: Klamauk am Jo Siffert Mémorial - Bergrennen St.Ursanne-Les Rangiers, 1981. Foto Leonardo Bezzola. #2: JEAN TINGUELY, Klamauk, Zinkographie, o.D., Privatsammlung

<< | >> Mai 1979

In der Ausstellung «Tinguely-Luginbühl» im Frankfurter Städel werden «Klamauk», eine auf einen Traktor montierte Klang-Skulptur, und «Méta-Harmonie II» erstmals in einer grösseren Ausstellung gezeigt.
JEAN TINGUELY, Plakat der Ausstellung in Sénanque, 1981. Ausschnitt

<< | >> Juli 1981

Ausstellung in der Abbaye de Sénanque, Tinguely zeigt erstmals Schädelskulpturen.
#1-2: JEAN TINGUELY, Plakate Tate und Zürich, Museum Tinguely, Basel. #3: Jean Tinguely malt das Aussenplakat im Kunsthaus Zürich, 1982. Foto Leonardo Bezzola

<< | >> 1982 – 1983

Retrospektiven in Zürich (Kunsthaus), London (Tate Gallery), Brüssel (Palais des Beaux-Arts) und Genf (Musée d'Art et d'Histoire).
Der Flügelaltar «Cenodoxus» gehört in Zürich und Genf zu den zentralen Werken der Ausstellung.
#1-4: Fontaine Igor Stravinsky, Paris, ca. 1983. Fotograf unbekannt

<< | >> März 1983

Einweihung der «Fontaine Igor Stravinsky» in Paris, eine Kollaboration mit Niki de Saint Phalle.
#1: JEAN TINGUELY, Pit-Stop, 1984, Museum Tinguely, Basel, Donation Niki de Saint Phalle. Foto Christian Baur. #2-4: JEAN TINGUELY, Entwurfszeichnungen zu Pit-Stop, 1984, Privatsammlung

<< | >> Februar – April 1984

In Rungis in der Nähe von Paris entsteht im Auftrag der Régie Renault «Pit-Stop», eine Skulptur, die aus Teilen
von Formel-1-Rennautos zusammengesetzt ist.
#1: Jo Siffert auf Lotus-Ford 49, Training in Monza, 1968. Foto Leonardo Bezzola. #2: JEAN TINGUELY, Fontaine Jo Siffert, 1983-84, Museum Tinguely, Basel. #3: Seppi Imhof und Jean Tinguely in Niederwangen mit Fotografie von Jo Siffert, 1981. Foto Leonardo Bezzola. #4: JEAN TINGUELY, Fontaine Jo Siffert, 1983-84, Museum Tinguely, Basel

<< | >> Juni 1984

Einweihung der «Fontaine Jo Siffert», ein Geschenk Jean Tinguelys an die Stadt Fribourg.

Für das Seibu-Museum in Japan schafft Tinguely die «Méta-Harmonie III – Pandämonium».

#1: JEAN TINGUELY, Méta-Harmonie IV Fatamorgana, 1985, im Museum Tinguely. Foto Cira Moro. #2-3: Arbeit an der Fatamorgana in der Fabrikhalle in Olten, 1985. Foto Leonardo Bezzola

<< | >> 1985

In einer verlassenen Fabrikhalle der Von Roll AG in Olten entsteht «Méta Harmonie IV – Fatamorgana» für die Ausstellung in der Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung in München.
#1: JEAN TINGUELY, Mengele Totentanz, 1986, Museum Tinguely Basel. Installation 1987 in der Kirche San Samuele, Venedig. Foto Leonardo Bezzola. #2-3: JEAN TINGUELY, Mengele Totentanz, 1986, Installation 2004 im Museum Tinguely, Basel. Fotos Christian Baur

<< | >> Herbst 1986

Nach dem Brand eines Bauernhofs in Neyruz schafft Tinguely aus verkohlten Balken, verbrannten Landwirtschaftsmaschinen, Haushaltgeräten und Tierschädeln den «Mengele-Totentanz».
#1: JEAN TINGUELY, Utopia, 1987, Privatsammlung. #2: JEAN TINGUELY, Die Grosse Méta Maxi-Maxi Utopia, 1987, Museum Tinguely, Basel, Donation Niki de Saint Phalle. #3: Jean Tinguely und Pontus Hulten in Venedig, 1987. Foto Leonardo Bezzola

<< | >> 1987

Entstehung der riesigen, begehbaren «Grossen Méta Maxi-Maxi Utopia» in einer Werkhalle der Von Roll AG Klus. Sie wird in der Retrospektive in Venedig (Palazzo Grassi) gezeigt. Die weiteren Stationen der Ausstellung sind Turin (Promotrice delle Belle Arti), Paris (Musée national de l'art moderne im Centre Georges Pompidou). In Paris präsentiert Tinguely erstmals «Dernière Collaboration avec Yves Klein» und die Skulpturengruppe «Les Philosophes».
#1-2: JEAN TINGUELY und NIKI DE SAINT PHALLE, Le Grand Oiseau Amoureux, 1988, Museum Tinguely, Basel, Donation Niki de Saint Phalle, Installation in der Verrerie, 1988. #3: JEAN TINGUELY, Le Safari de la Mort Moscovite, 1989, Museum Tinguely, Basel, Donation Niki de Saint Phalle, vor der Verrerie, 1991. Fotos Leonardo Bezzola

<< | >> Januar 1988

Kauf der ehemaligen Flaschenfabrik in La Verrerie im Kanton Fribourg, die als Atelier dient.
#1: Niki de Saint Phalle und Jean Tinguely mit: NIKI DE SAINT PHALLE und JEAN TINGUELY, Le Dragon, 1988, Sprengel Museum, Hannover, Schenkung Niki de Saint Phalle. Foto Leonardo Bezzola. #2: NIKI DE SAINT PHALLE und JEAN TINGUELY, Maquette de la fontaine de Château-Chinon, 1988, Fonds national d'art contemporain, Ministère de la culture et de la communication, Paris. Foto Jean-Michel Phéline. #3-5: Niki de Saint Phalle und Jean Tinguely in Château-Chinon, 1988. Fotos Laurent Condominas

<< | >> März 1988

Einweihung der Fontaine de Château-Chinon, Kollaboration mit Niki de Saint Phalle. Der Brunnen entstand im Auftrag des französischen Präsidenten François Mitterrand.
#1: Jean Tinguely mit: JEAN TINGUELY, Le retable des petits bêtes, 1989, Musée d'art et d'histoire, Fribourg. Foto Eliane Laubscher. #2: Jean Tinguely 1991 im Musée d'art et d'histoire, Fribourg, mit JEAN TINGUELY, Méta-Maxi, 1986. Foto F. Emmenegger

<< | >> 1990

In Moskau findet eine Tinguely-Ausstellung im Zentralen Haus der Künstler statt. Die erweiterte Moskau-Ausstellung wird 1991
im Musée d'Art et d'Histoire in Fribourg gezeigt. In den Ausstellungen zeigt Tinguely seinen «Retable de l'abondance occidentale
et du mercantilisme totalitaire».

#1: Eröffnung des Kulturgüterzuges, 1991. Foto Kurt Wyss. #2: Jean Tingely entwirft den Luminator, 1991. Fotograf unbekannt. #3: JEAN TINGUELY, Luminator, 1991, in der Messehalle. Foto Christian Baur. #4: Jean Tinguely, 1991. Foto Leonardo Bezzola

<< | >> Juni 1991

Während der ART in Basel ist Klaus Littmanns «Kulturgüterzug» zu sehen, eine Installation von Tinguely zusammen mit Eva Aeppli, Bernhard und Iwan Luginbühl, Jim Whiting, Milena Palakarkina, Daniel Spoerri und Ben Vautier.
 Die grosse Lampenskulptur «Luminator» wird für die Vernissage in einer leeren Messehalle gebaut.
«La Cascade», eine Gross-Hängeskulptur, entsteht in Charlotte/North Carolina, USA.

#1: JEAN TINGUELY, Plakat zur Ausstellung in Wien, 1991. Ausschnitt #2: JEAN TINGUELY, La fontaine de la mort, 1991, Museum Tinguely, Basel, Donation Niki de Saint Phalle. Ausschnitt. Foto Christian Baur

<< | >> Sommer 1991

Die letzte von Tinguely selbst eingerichtete Ausstellung «Nachtschattengewächse» findet im Kunsthaus Wien statt.
#1: JEAN TINGUELY, Hippopotamus, 1991, Museum Tinguely, Basel, Donation Niki de Saint Phalle. Foto Christian Baur. #2: Jean Tinguely in Knokke, 1986. Foto Eric Préau. #3: Jean Tinguely, 1988. Foto Leonardo Bezzola

<< | >> 1991

Am 30. August 1991 stirbt Jean Tinguely im Inselspital in Bern.