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Mario Bottas Tätigkeit als Architekt reicht von Europa bis in die Vereinigten Staaten und in den Fernen Osten. Bereits seine frühen Bauten wie die Bibliothek des Kapuziner- klosters in Lugano (1976-1979) oder das Verwaltungsgebäude der Banque cantonale de Fribourg (1977-1981) lösen ein breites Echo aus.

Bottas Bauten nehmen Bezug auf topographische Bedingungen und regionale Gegeben- heiten und Baustoffe. Seine Entwürfe sind getragen von Respekt für die Handwerkskunst und unterliegen oft einem geometrischen Grundprinzip.

Mit den auf klassischen Grundrissen beruhenden Gebäuden der 80erJahre wie dem runden Zentralbau der Kathedrale von Evry, Frankreich (1988-1995) oder dem von einem zentralen runden Treppenhaus dominierten Kubus des Museum of Modern Art in San Francisco, USA (1988-1995) erringt der Tessiner Architekt internationale Anerkennung.

Seit 1970 übt Mario Botta auch eine intensive weltweite Lehr- und Forschungstätigkeit aus und hält Vorträge, Seminare und Architekturkurse an zahlreichen Architektur- schulen. In Zusammenhang mit der Gründung der Universität der Italienischen Schweiz erarbeitet er das Programm für die neue Architektur-Akademie in Mendrisio, Kanton Tessin, und unterrichtet dort seit der Eröffnung 1996 als Professor.
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