@G

@G – Ein Präsentationsformat, mit dem das Museum Tinguely ausgesuchte Werke von Künstlerinnen und Künstlern vorstellt.

@G: Roth Bar
at Tinguely (Basel, 2019)

by Dieter Roth/Björn Roth/Oddur Roth/Einar Roth/Bjarni Grimsson

 

Bis November 2020 präsentiert das Museum Tinguely die aussergewöhnliche Roth Bar.

 

Die von Dieter Roth und seinem Sohn Björn ab den frühen 1980ern konzipierten Bars, sind dynamische, sich verändernde Installationen, die gleichzeitig ein beständiges Element der generationenübergreifenden Praxis der Roths darstellen. Die aus zusammengesuchten Materialien gebaute Bar figuriert als zentrales Motiv in Dieter Roths Werk. Die Roth Bar wurde seit 2005 in verschiedenen Ausstellungen gezeigt und betrieben, zuletzt 2015 in Zürich und anschliessend im Hotel Les Trois Rois (Basel).

Courtesy Dieter Roth Estate and Hauser & Wirth.

Reservieren Sie sich einen exklusiven Abendanlass in der Roth Bar

Drinks, Food und auf Wunsch mit Führung durch Museum und Ausstellung,

für Gruppen von 20 bis 40 Personen.

T. +41 61 681 93 20 oder infos@tinguely.notexisting@nodomain.comch

 

Die Roth Bar wird vom Bistro Chez Jeannot betrieben.

@G: Nevin Aladağ
Traces, 2015

13. Juni -17. September 2017

Dreikanal-HD-Videoinstallation, Farbe, Ton, 6’03’’

 

Nevin Aladağs Videoinstallation „Traces“ entstand 2015 in Stuttgart, der Stadt, in der sie aufgewachsen ist. Sie verwendet Musikinstrumente, wie sie auch von lokalen (Strassen-)Musikern verwendet werden, um den Stadtraum – Spielplätze, Ausflugsziele und zentrale Orte der Begegnung und der Geschäftigkeit – zum Klingen zu bringen. Ihr Orchester besteht allerdings nicht aus Menschen, sondern aus Mobiliar, Textur und Struktur der Stadt, die Bewegung und Interaktion unter Mithilfe des Zufalls steuern, um Musik und Klang zu erzeugen. Das Festgefügte der Stadtarchitektur trifft sich mit dem Ephemeren, Fluiden aber auch Verbindenden von Klang und Musik über den abwesenden und doch präsenten Körper zu einer sorgfältig choreografierten visuellen und musikalischen Komposition.

 

Aladağ (*1972) verbrachte ihre Kinder- und Jugendjahre in Stuttgart. Ihr Studium der Bildhauerei schloss sie 2000 an der Akademie der Bildenden Künste in München ab. Heute lebt und arbeitet sie in Berlin. Sie verbindet die Auseinandersetzung mit kulturellen Identitäten und Ausdrucksformen, den öffentlichen Raum des Sozialen und Politischen, aber auch ein besonderes Interesse an Tanz und Musik zu offenen, vielschichtig lesbaren Werken in unterschiedlichen Medien.