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Jean Tinguely


Méta-mécanique

Méta-mechanische Skulptur
1955

Material/Technik: Dreifuss aus Eisen, Metallstäbe und -drähte, 9 verschiedenfarbige Metallelemente, Elektromotor
Masse (HxBxT): 89 x 82 x 65 cm
Inventarnummer: 11103
Werkverzeichnis: Bischofberger 0034
Creditline: Museum Tinguely, Basel

Viele der «Méta-mécaniques» tragen eine Bezeichnung wie «Méta-Herbin», die auf den französischen abstrakten Maler Auguste Herbin hinweist. Die geometrischen, in klaren Farben bemalten Elemente, die in den Drahtskulpturen in Bewegung versetzt werden, erinnern denn auch an Herbins abstrakte Kompositionen und zeigen das Interesse Tinguely, statische Kunst beweglich und veränderbar zu machen. Die Veränderbarkeit und Variierbarkeit von Kunstwerken ist ein Motiv, das Tinguelys ganzes Oeuvre durchdringt. Ausgehend von der Idee, dass abstrakte Bilder veränderlich werden, und dass dies in einem Rahmen erfolgt, der von Zufall und mechanischer Unvollkommenheit geprägt ist, gibt Tinguely der kinetischen Kunst, die in den fünfziger Jahren aufblüht, wichtige Anstösse.