Wir nutzen Cookies (von Drittanbietern) zu Funktions-, Analyse- und Werbezwecken. Hier können AGB und Cookie-Richtlinien eingesehen werden.

 

<< | >>

Jean Tinguely


Hippopotamus

1991

Material/Technik: Teerfass auf Rädern, Eisenschrott, Motorradteile, Schläuche, Nilpferdschädel
Masse (HxBxT): 200 x 310 x 200 cm
Inventarnummer: 11391
Werkverzeichnis: Bischofberger 1003

Auf der Basis eines Teertanks entsteht 1991 als eine der letzten Skulpturen Tinguelys «Hippopotamus», so benannt nach dem alles überragenden Schädel eines Nilpferdes, der Memento Mori und Komik zugleich ist. Das Fahrzeug wird durch die Anordnung des Schädels zur Repräsentation des Tieres, das in immer wiederholt gleicher Bewegung seine Kieferknochen öffnet und schliesst. Die Lächerlichkeit der riesigen, seltsamen Kühlerfigur ist auch Zeichen der Hilf- und Ratlosigkeit gegenüber der Erscheinung des Todes.