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Jean Tinguely


La Vache Suisse - Corso Fleurie

1990

Material/Technik: Eisenschrott, Holzrad, Schädel, Plastikblumen, Elektromotor
Masse (HxBxT): 200 x 210 x 110 cm
Inventarnummer: 11381
Werkverzeichnis: Bischofberger 0939
Creditline: Museum Tinguely, Basel, Donation Niki de Saint Phalle

In Grösse und Monumentalität erscheint das Porträt der Schweizer Kuh der «Ahnengalerie» der «Philosophen» ebenbürtig. Das zwei Meter hohe Schädelwesen, geschmückt wie eine preisgekrönte Alpenkuh, nickt majestätisch und überlegen dem Betrachter zu. Mit viel Humor weist die Struktur des Gebildes auf Eigenarten des Tieres hin, wie dessen schwerfällige Halspartie, den langgezogenen Körper mit dem standfesten Hinterteil und dem neckischen Schwanz. Der Schädel ist so angebracht, dass er uns als Gegenüber auf Augenhöhe anglotzt. Tinguely gelingt es, in diesem ulkigen Maschinenwesen, das mehr als Gestell oder als Gerippe sein Unwesen treibt, trotzdem die Volumen und Körperformen des Tiers zu suggerieren.