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Von Meisterhand, Zeichnungen, Partituren und Autographen aus der Pierpoint Morgan Library New York

21. Oktober 1998 – 24. Januar 1999

Kostbarkeiten der Morgan Library im Museum Jean Tinguely in Basel

Die erste Ausstellung seit fast 30 Jahren, in der eine umfangreiche Auswahl der berühmten Sammlungen der Morgan Library dem europäischen Publikum zugänglich gemacht wird, wird vom 21. Oktober 1998 bis 24. Januar 1999 im Jean Tinguely Museum in Basel, Schweiz, und vom 17. Februar bis 2. Mai 1999 im Museum Städelsches Kunstinstitut und Städtische Galerie in Frankfurt, Deutschland, zu sehen sein.

Die Ausstellung Von Meisterhand: Zeichnungen, Partituren und Autographen aus der Morgan Library, New York, wird von der Morgan Library, New York, in Zusammenarbeit mit der Paul Sacher Stiftung, Basel, dem Museum Jean Tinguely, Basel, und dem Museum Städelsches Kunstinstitut und Städtische Galerie, Frankfurt, organisiert. Für die Ausstellung verantwortlicher Kurator ist J. Rigbie Turner, Mary Flagler Cary Kurator für die Notenhandschriften und Bücher, Morgan Library, zusammen mit Dr. Margrit Hahnloser, Leiterin des Museum Jean Tinguely, und Dr. Margret Stuffmann, Kuratorin für Stiche, Radierungen und Zeichnungen, Städelsches Kunstinstitut und Städtische Galerie. Die Ausstellung in Basel wird durch die grosszügige Unterstützung der Paul Sacher Stiftung ermöglicht. Die finanziellen Mittel für den Begleitkatalog wurden von J.P. Morgan & Co. Incorporated bereitgestellt. Die Ausstellung in Frankfurt und der entsprechende Begleitkatalog wurden durch die grosszügige Unterstützung von J.P. Morgan & Co. Incorporated ermöglicht.

In seiner Ankündigung der Ausstellung äusserte sich der Direktor der Morgan Library, Charles E. Pierce, Jr., wie folgt: „Dem europäischen Publikum diese grossartige Auswahl einiger der bedeutendsten kulturellen Werke des Abendlandes zugänglich machen zu können und dies auch noch in Zusammenarbeit mit unseren Kollegen im Tinguely- und im Städel-Museum, ist äusserst befriedigend. Mit grosser Freude bieten wir den Museumsbesuchern in der Schweiz und in Deutschland diese seltene Gelegenheit, unsere Bestände besser kennenzulernen.“

Die Morgan Library beherbergt eine der grössten Sammlungen von Originalwerken aus den Bereichen Kunst, Literatur, Musik und Geschichte. Ihre berühmten Sammlungen umfassen seltene Bücher, Manuskripte und Zeichnungen, wobei Geschichte, Kunst und Literatur der abendländischen Kultur vom Mittelalter bis zum 20. Jahrhundert den Schwerpunkt darstellen.

126 einzigartige Objekte der Sammlungen der Morgan Library - aus dem frühen 9. bis Mitte des 20. Jahrhundert stammend - werden in der Ausstellung Von Meisterhand: Zeichnungen, Partituren und Autographen aus der Morgan Library, New York, zu sehen sein. Der zentrale Teil der Ausstellung umfasst ungefähr fünfzig Notenhandschriften, eine vergleichbare Zahl Zeichnungen alter Meister, eine kleinere Auswahl literarischer und historischer Manuskripte sowie illustrierte Manuskripte aus dem Mittelalter und der Renaissance. Höhepunkte sind die autographischen Manuskipte der „Haffner-Synfonie“ von Wolfgang Amadeus Mozart und das Libretto der Meistersinger von Nürnberg von Richard Wagner; drei handkolorierte Stiche des Song of Los von William Blake und Aquarelle aus dem Buch des Hiob sowie Zeichnungen alter Meister wie Peter Paul Rubens, Guercino, Rembrandt Harmensz. van Rijn, Giambattista Tiepolo, Francesco Guardi, Giovanni Battista Piranesi und Francisco de Goya y Lucientes; ein spanisches Manuskript aus der Mitte des 10. Jahrhunderts, die älteste illustrierte Kopie der Beatus-Apocalypse; ausserordentlich seltene, aus der Mitte des 15. Jahrhunderts stammende italienische bemalte Tarotkarten sowie Originalmanuskripte unter anderem von Jane Austen, Lord Byron, Albert Einstein, Edgar Allan Poe, John Ruskin und Emile Zola.

Die Anfänge der Morgan Library

Die Morgan Library, ein grosser Gebäudekomplex im Herzen von New York City, wurde als Privatsammlung von Pierpont Morgan (1837–1913) gegründet, dem einflussreichsten Bankier seiner Zeit und einem weltberühmten Sammler. Mr. Morgan’s Library, wie sie zu seinen Lebzeiten genannt wurde, wurde zwischen 1902 und 1906 in unmittelbarer Nachbarschaft zu seinem New Yorker Wohnsitz Ecke Madison Avenue und 36th Street erbaut.

Seit dem Jahre 1924, in dem die Morgan Library eine öffentliche Einrichtung wurde, wurden mehrere Anbauten durchgeführt. Auf der Seite des Wohnsitzes der Familie Morgan befindet sich heute der Anbau der Bibliothek mit der Haupteingangshalle, dem Ausstellungssaal und dem Lesesaal. Das Originalgebäude wurde jedoch in den vergangenen neunzig Jahren wenig verändert und huldigt der Kunst und den Idealen der italienischen Renaissance, eine Epoche, die von Pierpont Morgan verehrt wurde. Seine in grossem Stil erworbene Sammlung reicht von ägyptischer Kunst über Gemälde aus der Renaissance bis hin zu chinesischem Porzellan.

Seltene Bücher und Manuskripte waren Morgans vorrangige Leidenschaft. Die Bibliothek, die von Pierpont Morgan entworfen und von Charles McKim vom Architekturbüro McKim, Mead & White ausgeführt wurde, sollte mehr darstellen als lediglich einen Aufbewahrungsort seltener Werke. Majestätisch im Äusseren und zugleich überschaubar im Inneren sollte der Bau Art und Format seiner Bestände widerspiegeln. Das Ergebnis war ein palazzoartiges Gebäude im Stile der italienischen Renaissance mit drei grossartigen Sälen, Ausdruck des amerikanischen Zeitalters der Eleganz. Als „eines der sieben Wunder der Edwardianischen Welt“ bezeichnet und drei Jahre vor McKims Tod fertiggestellt, gilt dieses Gebäude weithin als sein Meisterstück.

Als Vorstand des mächtigen Finanzunternehmens, das seinen Namen trug, kontrollierte Morgan um die Jahrhundertwende grosse Teile der sich entwickelnden amerikanischen Wirtschaft. Sein persönliches Vermögen ermöglichte es ihm, eine umfangreiche Sammlung zusammenzutragen, wie sie nur wenige hatten. Als Spross der fünften Generationen weithin bekannter Bürger von Connecticut und Massachusetts erhielt der junge Pierpont Morgan eine für ein Kind der Vorweltkriegsära sehr kultivierte Erziehung. Während seines Studiums in Europa besuchte er die wichtigsten historischen Monumente und Kunstdenkmäler und lernte etliche der berühmtesten Kunstsammlungen und Bibliotheken, sowohl private als auch öffentliche Einrichtungen, kennen und schätzen. Zurück in Amerika begann er seine Bankkarriere in Wall Street und legte den Grundstein für seine an den berühmten Sammlungen in Westeuropa orientierte eigene Sammlung. Für seine Bibliothek erwarb er illustrierte literarische und historische Manuskripte; Bücher aus den Anfangszeiten der Buchdruckerkunst sowie Zeichnungen, Stiche und Radierungen alter Meister. Diesen zentralen Teil der Sammlung ergänzte er durch erste Dokumente der Schreibkunst wie altertümliche Siegel, Schreibtafeln und Papyrusfragmente aus Ägypten und dem Nahen Osten. Morgan sammelte auch bedeutende Manuskripte und Drucksachen, die mit der amerikanischen Geschichte in Zusammenhang standen.

Im Jahre 1924, elf Jahre nach Pierpont Morgans Tod, erkannte sein Sohn J. P. Morgan Jr. (1867 - 1943), bekannt als Jack, dass die Bibliothek zu bedeutend geworden war, um länger in Privathand zu bleiben. Durch die Gründung einer Institution, die sowohl für Wissenschaftler als auch für die Öffentlichkeit von Nutzen sein sollte und eine der grössten kulturellen Schenkungen in der Geschichte der Vereinigten Staaten von Nordamerika darstellte, erfüllte er seines Vaters Traum, die Gebäude und ihre Kunstschätze einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen. In den Folgejahren erweiterte die Bibliothek, ohne jedoch ihren ausgesprochen individuellen Charakter zu verlieren, sowohl ihr Platz- als auch ihr öffentliches Programmangebot. Den deutlichsten Zugewinn stellte 1987 der Erwerb des nahegelegenen Stadthauses von Jack Morgan dar, wodurch die Bibliothek ihre Fläche verdoppelte. Um das Haus mit dem Anbau und der Originalbibliothek zu verbinden, wurde ein begrünter Innenhof angelegt. Durch diese Erweiterung, die 1991 abgeschlossen wurde, wurden sowohl mehr Ausstellungen als auch umfangreichere Bildungsaktivitäten möglich. Im Laufe der Jahre wurden die Bestände der Bibliothek an seltenen Werken durch Zukäufe und grosszügige Schenkungen ständig vergrössert. Hinzu kamen bedeutende Notenhandschriften, alte Kinderbücher, Amerikana und Werke aus dem 20. Jahrhundert. Die Vision ihrer Gründer realisierend hat sich die Morgan Library sowohl zu einem international anerkannten wissenschaftlichen Zentrum als auch einem lebendigen Museum entwickelt, das einer breiten Öffentlichkeit dient.

Die Sammlungen und die Ausstellung

Die Ausstellung Von Meisterhand: Zeichnungen, Partituren und Autographen aus der Morgan Library, New York, zeigt eine Auswahl von Werken aus den Beständen der Bibliothek an Notenhandschriften, Zeichnungen, Stichen und Radierungen, literarischen und historischen Manuskripten sowie Manuskripten aus dem Mittelalter und der Renaissance. Die ausgestellten Werke datieren aus dem frühen 9. bis Mitte des 20. Jahrhunderts.

Notenhandschriften

In diesem Lande unerreicht an Vielfalt und Qualität stützt sich die Sammlung autographischer Notenhandschriften, die jüngste Sammlung der Bibliothek, auf zwei bedeutende Schenkungen: die Sammlung von Mary Flagler Cary (1968) und die Sammlung von Dannie und Hettie Heineman (1977). Der grösste Teil der inzwischen ungefähr 1250 Notenhandschriften stammt aus dem 18., dem 19. und dem frühen 20. Jahrhundert. Darüber hinaus umfasst die Sammlung über 7000 Briefe von Komponisten und Musikern aus dem 16. bis Mitte des 20. Jahrhunderts.

Notenhandschriften sind aus vielerlei Gründen von Bedeutung. Sie übermitteln im Original, was der Komponist zu Papier gebracht hat - ohne Überarbeitungen des Verlegers und Ungenauigkeiten des Herausgebers. Es sind historische Dokumente, mit deren Hilfe Wissenschaftler die Entwicklung eines Werkes verfolgen, es in seinen biographischen Zusammenhang einordnen oder seine Komposition durch Untersuchungen von Wasserzeichen und ähnlichem einem genaueren Entstehungsdatum und
-ort zuordnen können. Vor allem sind sie jedoch Bestandteil unseres musikalischen Erbes, einzigartige Dokumente, die uns, wenn auch unvollständig, eine schriftliche Aufzeichnung der einzelnen kompositionellen Entwicklungsstadien ihrer Urheber vermitteln, von der ersten Tonskizze bis zur endgültigen Fassung. Die in dieser Ausstellung vertretenen Komponisten reichen von Bach über Chopin bis hin zu Strawinsky.

Zeichnungen, Stiche und Radierungen

Die in der Ausstellung Von Meisterhand zu sehenden Zeichnungen spiegeln den Umfang und die besonderen Stärken der Bestände der Morgan Library wider, die sich vorwiegend aus europäischen Kunstwerken zusammensetzt, die vor 1825 datieren. Der Kern der Sammlung wurde 1910 gelegt, als Pierpont Morgan eine grosse Gruppe von Zeichnungen erwarb, die von dem englischen präraffaelitischen Künstler Charles Fairfax Murray (1849–1919) zusammengetragen worden waren. Besonders stark vertreten waren Zeichnungen italienischer, niederländischer und flämischer Künstler, sie enthielt aber auch bedeutende englische Werke aus dem 18. Jahrhundert und einige grossartige französische Zeichnungen, vor allem der im Ausland lebenden Künstler Claude Lorrain und Nicolas Poussin des 17. Jahrhunderts. Die zahlreichen von Rembrandt und seinen Schülern stammenden Bilder, die durch den Ankauf der Sammlung Fairfax Murray erworben wurden, ergänzten in grossartiger Weise die mehr als 350 Rembrandt-Radierungen, die Morgan bereits Anfang des Jahrhunderts erworben hatte.

Seit 1949 hat die Sammlung durch Schenkungen und Zukäufe ausserordentlich an Umfang zugenommen. Ihre derzeitige Grösse von ungefähr 10000 Blättern gründet sich auf private Sammlungen, die der Bibliothek übereignet wurden. Die Sammlung architektonischer Zeichnungen und Blumendarstellungen, die von Mrs. J. P. Morgan († 1925) zusammengetragen wurde und eine grosse Gruppe von Piranesi-Zeichnungen umfasst, wurde der Bibliothek 1960 von ihren Söhnen vermacht. Der bekannte Cellist und Kunstkenner Janos Scholz schenkte der Bibliothek 1973 seine Sammlung von 1500 italienischen Zeichnungen, und 1982 wurden die umfangreichen Bestände der Bibliothek an italienischen Zeichnungen durch die Schenkung von Mrs. Donald M. Oenslager bereichert, die der Bibliothek die umfangreiche Sammlung ihres verstorbenen Mannes von Theater- und Bühnenentwürfen vermachte. Ein weiterer thematischer Schwerpunkt sind mittlerweile Zeichnungen französischer Künstler. In den letzten Jahren wurde die Sammlung durch beeindruckende Werke von Ingres und Delacroix sowie Degas und Cézanne ergänzt und erstreckt sich mit diesen Werken jetzt chronologisch bis in die Anfänge des 20. Jahrhunderts. Die in Aussicht gestellte Schenkung der von Eugene Victor und Clare Thaw angelegten Sammlung erweitert die Bestände der Bibliothek um eine ganze Reihe von Zeichnungen französischer Künstler aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert und stellt eine ausgezeichnete Ergänzung der bereits vorhandenen Werke aus diesen Epochen dar.

In der Ausstellung Von Meisterhand ist eine breite Palette von Stilrichtungen und Techniken zu sehen, und es werden ungefähr fünfzig Zeichnungen von Künstlern wie Blake, Guercino, Goya, Rembrandt und Tiepolo gezeigt.


Literarische und historische Manuskripte

Die Sammlung literarischer und historischer Manuskripte der Morgan Library enthält meist handgeschriebene Konzepte und private Briefe herausragender europäischer und amerikanischer Persönlichkeiten aus unterschiedlichen Bereichen. Die moderne Technologie hat dazu geführt, dass unter den Begriff Manuskript auch maschinengeschriebene Texte und Computerausdrucke einzuordnen sind. Die Grundlage der Sammlung wurde von Pierpont Morgan gelegt, unter dessen Manuskripterwerbungen sich unter anderem Dickens’ A Christmas Carol, Twains Puddn’head Wilson and Zolas Nana befanden. Obwohl er vorwiegend an britischen und amerikanischen Schriftstellern interessiert war, erwarb Pierpont Morgan auch beispielhafte Werke von Diderot, Dumas, Goethe, Heine, Rousseau, Sand, Voltaire und vielen anderen bedeutenden Autoren des 17. bis 19. Jahrhunderts. Als Sammler historischer Dokumente zeigte Morgan ein besonderes Interesse an Lincoln und den amerikanischen Gründern sowie an Lafayette, Napoleon und anderen europäischen Herrschern. Durch den Zukauf von Briefen und Manuskripten von Matisse, Steinbeck, Einstein und anderen Künstlern, Schriftstellern und Intellektuellen deckt diese erlesene Sammlung inzwischen auch das 20. Jahrhundert ab. Auch wenn sich der Umfang der Sammlung vergrössert hat, wird jedoch nach wie vor mehr Wert auf bedeutende Einzelwerke gelegt als auf eine umfassende Darstellung eines bestimmten Bereichs.

In dieser Ausstellung sind Konzepte und Überarbeitungen zahlreicher Autoren zu sehen, die den Betrachter durch die Enthüllung der Entstehungsgeschichte grosser literarirscher Werke in ihren Bann ziehen, sowie Briefe von Jefferson, Einstein, Matisse und anderen herausragenden Persönlichkeiten.

Manuskripte aus dem Mittelalter und der Renaissance

Obwohl Pierpont Morgan lediglich in den letzten zwölf Jahren seines Lebens sein Interesse für Manuskripte aus dem Mittelalter und der Renaissance entdeckte, trug er eine aussergewöhnliche Sammlung zusammen, die seiner Bibliothek zu internationalem Ansehen verhalf. Seit dieser Zeit haben sich die Bestände von 600 Bänden auf nahezu 1250 Bücher und Schriften vergrössert.

Handgeschrieben und häufig aufwendig bemalt oder illustriert sind diese Manuskripte unser besterhaltenes Bindeglied mit dem religiösen, intellektuellen und künstlerischen Leben in Europa vor und etwas nach der Entwicklung der Buchdruckerkunst. Seit mehr als tausend Jahren dienten sie als wichtigsteVermittler von Ideen und Vorstellungen, die für die abendländische Kultur von wesentlicher Bedeutung waren. Häufig von Kirchen- und Staatshäuptern in Auftrag gegeben, wurden diese Kunstwerke, deren Vollendung viele Jahre in Anspruch nahm, meist aus seltenen und wertvollen Materialien in Zusammenarbeit von Pergamentherstellern, Schreibern, Illustratoren und Buchbindern hergestellt. Die in der Ausstellung zu sehenden Manuskripte, darunter ein vom Illustrator Custos Perhtolt signiertes Gospel-Lektionar aus dem späten elften Jahrhundert und Le Roman de Lancelot du Lac aus dem frühen 14. Jahrhundert, gehören zu den schönsten und am kunstvollsten illustrierten Manuskripten der Morgan Library.