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Les mondes du travail des horlogères
L'événement s'inscrit dans le programme d'accompagnement de l'exposition Labouring Bodies, em collaboration avec science+fiction
Entrée gratuite, sans réservation, en allemand
Mit Dr. Florian Eitel, Historiker, Kurator am Neuen Museum Biel und Livia Grossenbacher, freischaffende Journalistin und Podcasterin. Moderation: Christophe Schneider, Wissenschaftsvermittler, konzipiert und veranstaltet vom Verein für Wissenskultur, science+fiction
Die Journalistin Livia Grossenbacher und der Historiker Florian Eitel diskutieren die Rolle von Frauen in der Uhrenindustrie, welcher häufig scheinbar männliche Werte zugesagt werden: Technik, Wissen, Präzision, Ausdauer. Ausgeblendet werden die Frauen, obwohl es seit Ende des 19. Jh. mehrheitlich ihre Hände sind, die die begehrten Schweizer Zeitmesser herstellen. In Heimarbeit bemalten Arbeiterinnen Ziffernblätter mit giftigem Radium, welches im Dunkeln leuchtet. Zahlreiche Wohnungen mussten deshalb saniert werden. Da die feinmechanische Arbeit mitunter zu Kopf- oder Nackenschmerzen führt, wurden Arbeiterinnen Medikamente verschrieben, um länger durchzuhalten. Ausgehend von Gesundheitsaspekten beleuchten wir den weiteren politischen Kontext.