TINGUELY@HOME #70 Clara Bausch: Glocken — Wolle / Tal

Re-Enactment und Interpretation der Performance «Glocken — Wolle» (1986) von Margaret Raspé im Rahmen der Ausstellung «Labouring Bodies».


Durch das Zupfen und Reinigen der Rohwolle sowie den Klang der an den Händen getragenen Glocken wird Arbeit als körperlicher und akustischer Prozess erfahrbar. Die Performance nimmt Bezug auf eine Erzählung über einen Wanderer und einen Berg, in der sich Fragen nach Wahrnehmung, Wissen und Sein zwischen Mensch, Arbeit und Körper entfalten. 

Labouring Bodies

«Labouring Bodies» untersucht aus feministischer Perspektive die vielfältigen Beziehungen zwischen Körper und Technologie. Die Gruppenausstellung zeigt, wie der menschliche Körper – besonders der feminisierte und marginalisierte – seit der Moderne durch Maschinen geprägt, kontrolliert und zugleich als Ort des Widerstands verstanden wurde. Künstlerische Positionen beleuchten die Arbeit an und mit Maschinen, die Technisierung von Produktion und Reproduktion sowie den weiblichen Beitrag zum technologischen Fortschritt und laden dazu ein, Körper, Arbeit und Fürsorge neu zu denken.


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