Sammlung
Museum Tinguely

Sammlung Museum Tinguely

In der Sammlung des Museum Tinguely sind Arbeiten aller Phasen und Werkgruppen von Jean Tinguely vertreten. Zusammen mit temporären Leihgaben ermöglichen sie dem Museumsbesucher einen umfangreichen Überblick über das Schaffen des Künstlers. Neben den Skulpturen befindet sich eine Vielzahl von Zeichnungen und Briefzeichnungen, Dokumenten, Ausstellungsplakaten, Katalogen und Dokumentationen sowie Fotografien in der Sammlung des Museums. Alle Bestände sind – soweit möglich – öffentlich zugänglich und werden regelmässig sowohl in der permanenten Ausstellung im Museum Tinguely wie auch als Leihgaben in Ausstellungen auf der ganzen Welt gezeigt.

 

Die Museumssammlung entstammt einer grosszügigen Gründungsschenkung der Witwe des Künstlers Niki de Saint Phalle, aus der Sammlung von Roche, grösseren und kleineren Schenkungen sowie verschiedenen Ankäufen.

 

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Jean Tinguely


Salut (Pontus)

Festival d'art total - Yves Klein - Bruno Munari - Erwin Steiner N.Y. - Duchamp - Iris - vitesse pur et stabilité - monochrome - excavatrice d'espace - pérforateur mono - Czwiklitzer
1958

Material/Technik: Schreibmaschine, Tusche auf Papier diverse Papierteile zusammengeklebt
Masse (HxBxT): 17,4 x 21 cm
Inventarnummer: 3881
Creditline: Museum Tinguely, Basel

In einem Brief an seinen Freund Pontus Hulten beschreibt Tinguely die Entwicklung, die zur Ausstellung «Vitesse pure et stabilité monochrome» in der Galerie Iris Clert geführt haben. Er nennt Vorbilder wie Bruno Munari oder Marcel Duchamp, und er zeichnet seine beiden Hauptwerke in der Ausstellung, die «Excavatrice de l'Espace» und den «Perforateur monochrome». Tinguely schickt systematisch Briefe mit Detailangaben zu Ausstellungen, Werklisten und anderen Informationen an Pontus Hulten, wohl in der (berechtigten und erfüllten) Hoffnung, dass dieser all diese Briefe und Briefzeichnungen, Kataloge, Einladungskarten und Plakate aufbewahre und so ein Archiv Tinguely führe. Hultens Archiv bildet denn auch den Grundstock des Archivs des Museum Tinguely.