Sammlung
Museum Tinguely

Sammlung Museum Tinguely

In der Sammlung des Museum Tinguely sind Arbeiten aller Phasen und Werkgruppen von Jean Tinguely vertreten. Zusammen mit temporären Leihgaben ermöglichen sie dem Museumsbesucher einen umfangreichen Überblick über das Schaffen des Künstlers. Neben den Skulpturen befindet sich eine Vielzahl von Zeichnungen und Briefzeichnungen, Dokumenten, Ausstellungsplakaten, Katalogen und Dokumentationen sowie Fotografien in der Sammlung des Museums. Alle Bestände sind – soweit möglich – öffentlich zugänglich und werden regelmässig sowohl in der permanenten Ausstellung im Museum Tinguely wie auch als Leihgaben in Ausstellungen auf der ganzen Welt gezeigt.

 

Die Museumssammlung entstammt einer grosszügigen Gründungsschenkung der Witwe des Künstlers Niki de Saint Phalle, aus der Sammlung von Roche, grösseren und kleineren Schenkungen sowie verschiedenen Ankäufen.

 

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Jean Tinguely; Yves Klein


Excavatrice de l'Espace

Collaboration avec Yves Klein
1958

Material/Technik: Eisen, verschiedene Metalle, weiss bemalte Pavatexscheibe, Elektromotor
Masse (HxBxT): 82 x 109 x 105 cm
Inventarnummer: 11111
Werkverzeichnis: Bischofberger 0095
Creditline: Museum Tinguely, Basel, Donation Niki de Saint Phalle

Seit 1956 ist Tinguely eng mit Yves Klein, Yves le Monochrome, befreundet. Die Gespräche der Künstler drehen sich um die Entmaterialisierung der Kunst, um die Frage, wie Kunst ohne Material, ohne Marmor, Bronze, Öl, Leinwand oder Tempera und Holz ent- und bestehen, und wie sie sich noch radikaler, als dies die Konstruktivisten vergegeben haben, vom Gegenstand entfernen können. Bewegung und radikale Monochromie waren die individuellen Antworten von Tinguely und Klein, die sich in der Ausstellung «Vitesse pure et Stabilité monochrome» in der Galerie Iris Clert in Paris mit gemeinsam geschaffenen Werken der Frage der Entmaterialisierung stellen. Auf Konstruktionen Tinguelys sind monochrome runde Scheiben von Yves Klein montiert. Werden diese in Rotation versetzt, entstehen blaue, rote oder im Falle der «Excavatrice de l'Espace» weisse Farbwolken oder Farbzonen, deren Eindruck rein und deren Materialität aufgehoben ist.