Et tout ceci est vrai!

Et tout ceci est vrai, Fotocollage von Jean Tinguely, Postkarte 1956 Reprografie: Hans Hammarskiöld

Auf den Spuren Tinguelys zwischen Paris, Amsterdam und Basel
20. Oktober 2021 – 23. Januar 2022

Das Museum schickte im Rahmen seiner Feierlichkeiten zu 25 YEARS OF MOVING ART die Ausstellung Et tout ceci est vrai! Auf den Spuren Tinguelys zwischen Paris, Amsterdam und Basel an Bord des umgebauten Frachtschiffs MS Evolutie diesen Sommer auf grosse Fahrt. Ab dem 20. Oktober ist die Präsentation in erweiterter Form im Museum Tinguely zu sehen.

Die dokumentarische Ausstellung, die in Basel mit Originalwerken ergänzt wird, nimmt Bezug zu Stationen der Schiffsreise und beginnt mit Tinguelys Karriereanfang in Paris, wo er und Eva Aeppli 1953 ankamen. Hier lernte er Künstler*innen, Kurator*innen und Freund*innen kennen, etwa den Kurator und Museumsdirektor Pontus Hultén, den Künstler Yves Klein und nicht zuletzt seine zweite Lebenspartnerin, die Künstlerin Niki de Saint Phalle. Bereits 1959 richtete die Galerie Schmela in Düsseldorf die erste Einzelausstellung  Tinguelys in Deutschland aus und am 11. März desselben Jahres warf Tinguely angeblich 150.000 Flugblätter seines wegleitenden Manifestes Für Statik aus einem Kleinflugzeug über der Stadt ab. Durch seine Auftritte in Düsseldorf stand Tinguely nun auch mit der Künstlergruppe ZERO mit Heinz Mack, Otto Piene und Günther Uecker in Kontakt. Diese Verbindung führte Tinguely auch nach Antwerpen, wo er sich ausschlaggebend an der Ausstellung Vision in Motion – Motion in Vision beteiligte.

Jean Tinguely vor seinem Werk in der Ausstellung Vision in Motion – Motion in Vision im Hessenhuis, Antwerpen, 1959 Foto © bpk / Charles Wilp

Jean Tinguely vor seinem Werk in der Ausstellung Vision in Motion – Motion in Vision im Hessenhuis, Antwerpen, 1959 Foto © bpk / Charles Wilp

Jean Tinguely vor seinem kinetischen Relief, Musiktheater im Revier, Gelsenkirchen, 1959 ​​​​​​​Foto © bpk / Charles Wilp

Jean Tinguely vor seinem kinetischen Relief, Musiktheater im Revier, Gelsenkirchen, 1959 Foto © bpk / Charles Wilp

Die dokumentarische Ausstellung, die in Basel mit Originalwerken ergänzt wird, nimmt Bezug zu Stationen der Schiffsreise und beginnt mit Tinguelys Karriereanfang in Paris, wo er und Eva Aeppli 1953 ankamen. Hier lernte er Künstler*innen, Kurator*innen und Freund*innen kennen, etwa den Kurator und Museumsdirektor Pontus Hultén, den Künstler Yves Klein und nicht zuletzt seine zweite Lebenspartnerin, die Künstlerin Niki de Saint Phalle. Bereits 1959 richtete die Galerie Schmela in Düsseldorf die erste Einzelausstellung  Tinguelys in Deutschland aus und am 11. März desselben Jahres warf Tinguely angeblich 150.000 Flugblätter seines wegleitenden Manifestes Für Statik aus einem Kleinflugzeug über der Stadt ab. Durch seine Auftritte in Düsseldorf stand Tinguely nun auch mit der Künstlergruppe ZERO mit Heinz Mack, Otto Piene und Günther Uecker in Kontakt. Diese Verbindung führte Tinguely auch nach Antwerpen, wo er sich ausschlaggebend an der Ausstellung Vision in Motion – Motion in Vision beteiligte.

Installationsansichten in der Ausstellung «Et tout ceci est vrai!» © 2021 Museum Tinguely, Basel; Foto: Matthias Willi

Installationsansichten in der Ausstellung «Et tout ceci est vrai!» ​​​​​​​© 2021 Museum Tinguely, Basel; Foto: Matthias Willi

Jean Tinguely in einem Flugzeug mit dem Manifest Für Statik, Düsseldorf 1959 Foto © bpk / Charles Wilp

Jean Tinguely in einem Flugzeug mit dem Manifest Für Statik, Düsseldorf 1959 Foto © bpk / Charles Wilp

Installationsansicht der Ausstellung «Et tout ceci est vrai!» © 2021 Museum Tinguely, Basel; Foto: Matthias Willi

Installationsansicht in der Ausstellung «Et tout ceci est vrai!» © 2021 Museum Tinguely, Basel; Foto: Matthias Willi

Installationsansicht in der Ausstellung «Et tout ceci est vrai!» © 2021 Museum Tinguely, Basel; Foto: Matthias Willi

Installationsansicht in der Ausstellung «Et tout ceci est vrai!» © 2021 Museum Tinguely, Basel; Foto: Matthias Willi

Installationsansicht in der Ausstellung «Et tout ceci est vrai!» ​​​​​​​© 2021 Museum Tinguely, Basel; Foto: Matthias Willi

Kurator der Ausstellung: Giorgio Bloch

Entdecken Sie mehr zu den einzelnen Stationen online in der Tinguely History.