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Radiophonic Spaces

24. Oktober 2018 – 27. Januar 2019

 

Die beiden Welten, Kunst- und Radioraum, sind einander weniger fremd als dies zunächst scheinen mag. Neben Schriftstellern, Komponisten, Theater- und Filmemachern nutzen seit jeher auch bildende Künstler die Möglichkeiten dieses flüchtigen Mediums. Ein künstlerisch gestalteter Parcours lässt etwa 200 ausgewählte Schätze internationaler Radiokunst erleben. Und es gibt ein facettenreiches Veranstaltungsprogramm , das Radio in seiner ganzen Breite und Tiefe erlebbar macht.

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Cyprien Gaillard, Captain Blood’s Moorhen, 2013  78,7 x 94 x 111,8 cm © Cyprien Gaillard; Courtesy the artist, Sprüth Magers and Gladstone Gallery

Cyprien Gaillard, Captain Blood’s Moorhen, 2013  78,7 x 94 x 111,8 cm © Cyprien Gaillard; Courtesy the artist, Sprüth Magers and Gladstone Gallery

Cyprien Gaillard
Roots Canal

16. Februar – 5. Mai 2019

 

Mit seinen Filmen, Fotografien und Skulpturen beleuchtet Cyprien Gaillard (*1980, Paris) unmittelbar bevorstehende Transformationen und verweist auf die fortwährenden Prozesse von Zerstörung, Bewahrung oder Wiederaufbau im urbanen Raum. Er filmt von der Natur zurückeroberte archäologische Ruinen oder den Flug exotischer Vögel über einer europäischen Stadt im Wandel und dokumentiert die schleichende Erosion modernistischer Utopien, insbesondere in Gestalt der Vernichtung grosser Gebäudekomplexe. Sein Schaffen dreht sich um das Aufeinanderprallen von unterschiedlichen Realitäten und Zeitebenen, aus dem letztlich ein harmonisches Ganzes von eigentümlicher Schönheit hervorgeht.

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Lois Weinberger, Ohne Titel, 2014, Katzenmumie, 18. Jahrhundert, Fotoarbeit, 60 x 90 cm, Ed. 5, © Courtesy by the artist, Foto: Paris Tsitsos

Lois Weinberger, Ohne Titel, 2014, Katzenmumie, 18. Jahrhundert, Fotoarbeit, 60 x 90 cm, Ed. 5, © Courtesy by the artist, Foto: Paris Tsitsos

Lois Weinberger - Debris Field

17. April – 1. September 2019

 

Lois Weinbergers künstlerische Recherchen stehen pionierhaft für die Verbindung von Kunst, Gesellschaft und Natur. Zur Documenta X bepflanzte er 1997 ein stillgelegtes Bahngeleis mit Neophyten, als Metapher für Migrationsprozesse unserer Zeit. Debris Field ist eine poetisch-archäologische Forschungsarbeit. Sie stellt unscheinbare und bedeutende Relikte aus der sieben Jahrhunderte zurückreichenden Geschichte des dem Stift Stams (Tirol) verbundenen Bauernhofes seiner Eltern vor. Dazu gehören etwa eine Katzenmumie mit apotropäischer (unheilabwendender) Kraft, oder im Zwischenboden verwahrte Einzelschuhe von Verstorbenen.

Rebecca Horn, Weisser Körperfächer, 1972, Filmstill, © 2018: Rebecca Horn/ProLitteris, Zürich

Rebecca Horn, Weisser Körperfächer, 1972, Filmstill, © 2018: Rebecca Horn/ProLitteris, Zürich

Rebecca Horn. Körperphantasien

5. Juni – 22. September 2019

 

Ein Ausstellungsprojekt im Dialog mit dem Centre Pompidou-Metz

 

Das Museum Tinguely und das Centre Pompidou-Metz präsentieren in einem gemeinsamen Projekt die Künstlerin Rebecca Horn (*24.3.1944). Metamorphosen – biologische, chemische, mythologische und phantastische Prozesse kennzeichnen ihr Werk. Die besondere Bedeutung des Moments der Verwandlung bildet den gemeinsamen Ausgangspunkt für die zwei zeitgleich stattfindenden Ausstellungen. In der Präsentation in Basel stehen die Transformationsprozesse von Körper und Maschine im Mittelpunkt.

Tadeusz Kantor: Où sont les neiges d’antan

9. Oktober 2019 – 5. Januar 2020

 

Len Lye, Rainbow Dance, 1936, 5’, 35mm, Videostill © Courtesy of the Len Lye Foundation and the British Postal Museum and Archive

Len Lye, Rainbow Dance, 1936, 5’, 35mm, Videostill © Courtesy of the Len Lye Foundation and the British Postal Museum and Archive

Len Lye - motion composer

23. Oktober 2019 – 26. Januar 2020

 

Len Lye (1901-1980), geboren in Christchurch NZ), ist einer der wichtigsten Experimentalfilmer der 1930er bis 1950er Jahre. Er schuf zunächst in Neuseeland und Australien, ab 1926 in London und ab 1944 in New York City ein faszinierendes, alle künstlerischen Disziplinen umfassendes Werk, das es in weiten Teilen – so auch seine kinetischen Skulpturen – noch zu entdecken gilt. In der Ausstellung wird das Werk von Lye in seiner ganzen Breite gezeigt, mit einem besonderen Augenmerk auf die Beziehungen zwischen den verschiedenen Medien.