Eva Aeppli, Jean Tinguely und Per Olof Ultvedt mit Méta-Matic-Zeichnungen, Atelier Impasse Ronsin, Paris, 1959 Foto: Hansjörg Stoecklin

Eva Aeppli, Jean Tinguely und Per Olof Ultvedt mit Méta-Matic-Zeichnungen, Atelier Impasse Ronsin, Paris, 1959
Foto: Hansjörg Stoecklin

le Définitif – c’est le Provisoire
Neue Sammlungspräsentation im Museum Tinguely

Ab dem 3. März 2021

Do-it-yourself-Kunst, Rampenlicht und Scherbenhaufen – im facettenreichen Schaffen von Jean Tinguely trifft man von Maschinenaktionen über multisensorische Spektakel bis hin zu Konsumkritik. Werke und Dokumente zeigen seine ersten Erfolge, Bühnenprojekte oder Brieffreundschaften. Spielerisch-interaktive Angebote führen das Publikum durch die Ausstellung, so wird der selten gezeigte Flaschenzertrümmerer Rotozaza No. 2 vom Restauratorenteam für interessierte Besucher*innen in Aktion versetzt. Zudem gibt es Einblicke in die restauratorische Arbeit, sowie die Materialität und Funktionsweise der Werke.

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#tinguely #sammlungspräsentation #undweitergehts #provisoire #kineticart

L‘enterrement de la Chose de Tinguely, Happening von Jean-Jacques Lebel, Venedig, 14. Juli 1960 © Cameraphoto, Venezia / Archives Lebel

L‘enterrement de la Chose de Tinguely,
Happening von Jean-Jacques Lebel,
Venedig, 14. Juli 1960
© Cameraphoto, Venezia / Archives Lebel

Jean-Jacques Lebel
«La Chose» de Tinguely, quelques philosophes et «Les Avatars de Vénus»

13. April – 18. September 2022

Jean-Jacques Lebel, ein Pionier der Aktionskunst, war Autor des ersten Happenings in Europa am 14. Juli 1960: L’enterrement de la Chose de Tinguely. Seine Leidenschaft für Nietzsche und Bakunin – neben anderen Philosophen – trifft auf Tinguelys Leidenschaft für Kropotkin und Bergson. Mit seiner Videoinstallation Les Avatars de Vénus stellt er die Frage nach dem kollektiven Gedächtnis bezüglich Archetypen, das die Geschichte der Künste von einer Epoche zur nächsten und von einer Kultur zur nächsten determiniert.

 

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#lachosedetinguely #jeanjacqueslebel

Anouk Kruithof, Universal Tongue,  Kunstencentrum Vooruit Ghent, Belgium, 2018 © Foto: Niccolo Quaresima

Anouk Kruithof, Universal Tongue
Kunstencentrum Vooruit Ghent, Belgium, 2018 
© Foto: Niccolo Quaresima

Anouk Kruithof
Universal Tongue

24. April – 30. Oktober 2022

Universal Tongue entstand aus Anouk Kruithofs Faszination für Online verbreitete Tanzvideos als Verkörperung von individuellem Ausdruck, kultureller Identität, Empowerment und Freude. Mit einer digital-archäologischen Recherche suchte sie 8‘800 Videos zusammen, aus denen eine 8-Kanal Videoinstallation und ein Kompendium mit 1‘000 Tanzstilen aus der ganzen Welt entstand. Kruithofs künstlerische Arbeit ist geprägt von einer multidisziplinären, kritischen Erforschung digitaler Bildwelten.

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#universaltongue

Lena Eriksson, Julia Geröcs, Das Exchange Programm, International Performance Art Giswil, 2015

Lena Eriksson, Julia Geröcs, Das Exchange Programm, International Performance Art Giswil, 2015

BANG BANG
translokale Performance Geschichte:n

8. Juni – 21. August 2022

Diesen Sommer steht im Museum Tinguely die Performance im Mittelpunkt. Dabei wird sich die Ausstellung auf die Schweizer Kunstlandschaft, ihre Geschichte und ihre Interpret:innen konzentrieren und zugleich ein aufregendes internationales Programm präsentieren. Vom Spektakulären bis zum Kaum-Wahrnehmbaren wird BANG BANG die unglaublich reiche Geschichte der Performance zur Geltung bringen.

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#bangbang #revolvinghistories 

 

Hira Nabi, All That Perishes at the Edge of Land, 2019 (Filmstill) Einkanalvideo, digital © courtesy, Hira Nabi

Hira Nabi, All That Perishes at the Edge of Land, 2019 (Filmstill)
Einkanalvideo, digital
© courtesy, Hira Nabi

Territories of Waste
Über die Wiederkehr des Verdrängten

14. September 2022 – 8. Januar 2023

Die gesamte Ökosphäre, die Ozeane, die Luft, unsere Lebensmittel, der Boden bis hin zur Antarktis enthält Überbleibsel, Partikel und Chemikalien unserer Waren- und Konsumwelt. Die Rohstoffgewinnung hinterlässt zerstörte Landschaften und giftigen Abraum. Waste ist überall. Die Gruppenausstellung im Museum Tinguely versammelt Kunst, die sich diesem Thema widmet. Dabei treffen Werke von zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern mit ihrer heutigen globalen, geopolitischen und ökologischen Perspektive auf Arbeiten aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, die den sich ab den 1960er Jahren abzeichnenden Wandel zur Wegwerfgesellschaft und die zunehmende Umweltzerstörung spiegelten.

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#territoriesofwaste