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Lois Weinberger, Ohne Titel, 2014, Katzenmumie, 18. Jahrhundert, Fotoarbeit, 60 x 90 cm © Courtesy by the artist, Foto: Paris Tsitsos

Lois Weinberger, Ohne Titel, 2014, Katzenmumie, 18. Jahrhundert, Fotoarbeit, 60 x 90 cm
© Courtesy by the artist, Foto: Paris Tsitsos

Lois Weinberger – Debris Field

17. April – 1. September 2019

 

Lois Weinbergers künstlerische Recherchen stehen pionierhaft für die Verbindung von Kunst, Gesellschaft und Natur. Zur documenta X bepflanzte er 1997 ein stillgelegtes Bahngeleis mit Neophyten, als Metapher für Migrationsprozesse unserer Zeit. Debris Field ist eine poetisch-archäologische Forschungsarbeit. Sie stellt unscheinbare und bedeutende Relikte aus der mehrere Jahrhunderte zurückreichenden Geschichte des dem Stift Stams (Tirol) verbundenen Bauernhofes seiner Eltern vor. Dazu gehören etwa eine Katzenmumie mit apotropäischer (unheilabwendender) Kraft, oder im Zwischenboden verwahrte Einzelschuhe von Verstorbenen.

 

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Rebecca Horn, Weisser Körperfächer, 1972, Filmstill,  © 2019: Rebecca Horn/ProLitteris, Zürich

Rebecca Horn, Weisser Körperfächer, 1972, Filmstill, 
© 2019: Rebecca Horn/ProLitteris, Zürich

Rebecca Horn. Körperphantasien

5. Juni – 22. September 2019

 

Das Museum Tinguely und das Centre Pompidou-Metz präsentieren ab Juni 2019 gleichzeitig zwei der Künstlerin Rebecca Horn gewidmete Ausstellungen. Damit bieten die beiden Institutionen ergänzende Einblicke in das Schaffen einer Künstlerin, die zu den außergewöhnlichsten ihrer Generation gehört, und deren kreatives Schaffen in Teilen noch zu entdecken ist. Die Schau «Theater der Metamorphosen» in Metz erkundet das vielfältige Thema der Verwandlung unter animistischen, surrealistischen und mechanistischen Gesichtspunkten und hebt insbesondere die Rolle des Films, wahre Bühne ihrer Skulpturen, als Matrix ihres Schaffens hervor. In der Präsentation «Körperphantasien» in Basel, die frühe performative Arbeiten und spätere kinetische Skulpturen kombiniert und so werkimmanente Entwicklungslinien betont, stehen die Transformationsprozesse von Körper und Maschine im Mittelpunkt.

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Tadeusz Kantor: Où sont les neiges d’antan

9. Oktober 2019 – 5. Januar 2020

 

Len Lye, Rainbow Dance, 1936, 5’, 35mm, Videostill © Courtesy of the Len Lye Foundation and the British Postal Museum and Archive

Len Lye, Rainbow Dance, 1936, 5’, 35mm, Videostill © Courtesy of the Len Lye Foundation and the British Postal Museum and Archive

Len Lye - motion composer

23. Oktober 2019 – 26. Januar 2020

 

Len Lye (1901-1980), geboren in Christchurch NZ), ist einer der wichtigsten Experimentalfilmer der 1930er bis 1950er Jahre. Er schuf zunächst in Neuseeland und Australien, ab 1926 in London und ab 1944 in New York City ein faszinierendes, alle künstlerischen Disziplinen umfassendes Werk, das es in weiten Teilen – so auch seine kinetischen Skulpturen – noch zu entdecken gilt. In der Ausstellung wird das Werk von Lye in seiner ganzen Breite gezeigt, mit einem besonderen Augenmerk auf die Beziehungen zwischen den verschiedenen Medien.