Eva Aeppli, Jean Tinguely und Per Olof Ultvedt mit Méta-Matic-Zeichnungen, Atelier Impasse Ronsin, Paris, 1959 Foto: Hansjörg Stoecklin

Eva Aeppli, Jean Tinguely und Per Olof Ultvedt mit Méta-Matic-Zeichnungen, Atelier Impasse Ronsin, Paris, 1959
Foto: Hansjörg Stoecklin

le Définitif – c’est le Provisoire
Neue Sammlungspräsentation im Museum Tinguely

Ab dem 3. März 2021

Do-it-yourself-Kunst, Rampenlicht und Scherbenhaufen – im facettenreichen Schaffen von Jean Tinguely trifft man von Maschinenaktionen über multisensorische Spektakel bis hin zu Konsumkritik. Werke und Dokumente zeigen seine ersten Erfolge, Bühnenprojekte oder Brieffreundschaften. Spielerisch-interaktive Angebote führen das Publikum durch die Ausstellung, so wird der selten gezeigte Flaschenzertrümmerer Rotozaza No. 2 vom Restauratorenteam für interessierte Besucher*innen in Aktion versetzt. Zudem gibt es Einblicke in die restauratorische Arbeit, sowie die Materialität und Funktionsweise der Werke.

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#tinguely #sammlungspräsentation #undweitergehts #provisoire #kineticart

Anouk Kruithof, Universal Tongue,  Kunstencentrum Vooruit Ghent, Belgium, 2018 © Foto: Niccolo Quaresima

Installationsansicht im Museum Tinguely,
Anouk Kruithof, «Universal Tongue», 2018
© 2022 Museum Tinguely, Basel; Foto: Matthias Willi

Anouk Kruithof
Universal Tongue

24. April – 30. Oktober 2022

Universal Tongue entstand aus Anouk Kruithofs Faszination für Online verbreitete Tanzvideos als Verkörperung von individuellem Ausdruck, kultureller Identität, Empowerment und Freude. Mit einer digital-archäologischen Recherche suchte sie 8‘800 Videos zusammen, aus denen eine 8-Kanal Videoinstallation und ein Kompendium mit 1‘000 Tanzstilen aus der ganzen Welt entstand. Kruithofs künstlerische Arbeit ist geprägt von einer multidisziplinären, kritischen Erforschung digitaler Bildwelten.

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#universaltongue

Hira Nabi, All That Perishes at the Edge of Land, 2019 (Filmstill) Einkanalvideo, digital © courtesy, Hira Nabi

Hira Nabi, All That Perishes at the Edge of Land, 2019 (Filmstill)
Einkanalvideo, digital
© courtesy, Hira Nabi

Territories of Waste
Über die Wiederkehr des Verdrängten

14. September 2022 – 8. Januar 2023

Die gesamte Ökosphäre, die Ozeane, die Luft, unsere Lebensmittel, der Boden bis hin zur Antarktis enthält Überbleibsel, Partikel und Chemikalien unserer Waren- und Konsumwelt. Die Rohstoffgewinnung hinterlässt zerstörte Landschaften und giftigen Abraum. Waste ist überall. Die Gruppenausstellung im Museum Tinguely versammelt Kunst, die sich diesem Thema widmet. Dabei treffen Werke von zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern mit ihrer heutigen globalen, geopolitischen und ökologischen Perspektive auf Arbeiten aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, die den sich ab den 1960er Jahren abzeichnenden Wandel zur Wegwerfgesellschaft und die zunehmende Umweltzerstörung spiegelten.

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#territoriesofwaste

Lavanchy-Clarkes Pavillon an der Genfer Expo 1896 © Cinémathèque suisse

Lavanchy-Clarkes Pavillon an der Genfer Expo 1896 © Cinémathèque suisse

Kino vor dem Kino:
Lavanchy-Clarke, Schweizer Filmpionier

19. Oktober 2022 – 29. Januar 2023

Schon 1896 filmte François-Henri Lavanchy-Clarke (1848-1922) die Schweiz, um sie im vielleicht ersten Kino der Welt vorzuführen: In seinem extravaganten Pavillon an der Genfer Landesausstellung. Dieser erfinderische Medienpionier ist zugleich der erste Schweizer Farbfotograf, aber auch ein dreister Werber, umtriebiger Seifenindustrieller und Reformer des internationalen Blindenwesens. Dennoch ist er heute fast vergessen – und mit ihm sein lange verschollenes filmisches Werk, das er mit dem bahnbrechenden 'Cinématographe' der Frères Lumière in der Schweiz der Belle époque vorführte. Die Ausstellung bringt seine Filme und Fotografien zurück ans Licht und entdeckt den Waadtländer Weltbürger auch als Konstrukteur von Automaten.

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#lavanchyclarke #earlycinema