Farah Al Qasimi, Lunch, 2018, Courtesy of the artist, The Third Line, Dubai and Helena Anrather Gallery, New York

Farah Al Qasimi, Lunch, 2018, Courtesy of the artist, The Third Line, Dubai and Helena Anrather Gallery, New York

Amuse-bouche. Der Geschmack der Kunst

19. Februar – 26. Juli 2020
 

Schmeckt Kunst süss, sauer, bitter, salzig oder gar umami? Welche Rolle spielt unser Geschmackssinn im sozialen Miteinander und als künstlerisches Material? Das Museum Tinguely setzt die Reihe zu den menschlichen Sinnen in den Künsten fort und zeigt in einer Gruppenausstellung Arbeiten von internationalen Künstler*innen, die unseren Geschmackssinn als eine Möglichkeit unserer ästhetischen Wahrnehmung aufgreifen: u.a. mit Werken von Janine Antoni, Marisa Benjamim, Otobong Nkanga, Emeka Ogboh, Shimabuku, Andy Warhol, Tom Wesselmann, Elizabeth Willing.

#amusebouche | #thetasteofart 

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Pedro Reyes. Return to Sender

(Danse Macabre IV)
24. Juni – 15. November 2020

Pedro Reyes (*1972, Mexiko-Stadt) verwendet das Medium Skulptur in Projekten, die häufig eine soziale Dimension entfalten. Dabei spielen Partizipationsprozesse ebenso eine Rolle wie die Aufforderung zum kollektiven und individuellen Handeln. Schon in früheren Arbeiten hat er mit Waffen gearbeitet, um systemische Probleme der Waffenindustrie aus einer pazifistischen Perspektive anzusprechen. Die neu produzierte Arbeit für das Museum Tinguely funktioniert Waffenteile zu Musikspieldosen um, die Stücke aus deren Produktionsland spielen. Sie wird zusammen mit Disarm (2012 – heute) gezeigt. Beide eröffnen einen Dialog mit Jean Tinguelys Mengele-Totentanz von 1986.

 

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#totentanz #pedroreyes #dansemacabre #musikmaschine #tinguely #danseofdeath #disarm

Installationsansicht im 21st Century Museum of Contemporary Art, Kanazawa: Taro Izumi, Candidate Untitled (Can not see the shadow of rainbow), 2015; Stoff, Holz, Video; Variable Masse ​​​​​​​Image courtesy: 21st Century Museum of Contemporary Art, Kanazawa © Taro Izumi, courtesy of Take Ninagawa, Tokyo; Foto: Keizo Kioku

Installationsansicht im 21st Century Museum of Contemporary Art, Kanazawa: Taro Izumi, Candidate Untitled (Can not see the shadow of rainbow), 2015; Stoff, Holz, Video; Variable Masse
Image courtesy: 21st Century Museum of Contemporary Art, Kanazawa © Taro Izumi, courtesy of Take Ninagawa, Tokyo; Foto: Keizo Kioku

Taro Izumi. ex

2. September– 15. November 2020

Der japanische Künstler Taro Izumi (*1976, Nara) blickt mit Schalk auf die Welt. Er entwickelt multimediale und unklassifizierbare Werke, die die Betrachtenden mit auf eine Reise an die Grenzen der Realität nehmen. Für seine erste grosse Einzelausstellung in der Schweiz, gestaltet Izumi einen Parcours voller ungewöhnlicher Bilder, getragen von seinem frechen und absurden Geist. Dort begegnet man einer riesigen Katze, einer Waschmaschine auf einer Pyramide, verschmutzten Roboterstaubsaugern oder Menschen, die den Boden ablecken.

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#taroizumi

Katja Aufleger, LOVE AFFAIR, 2017, (Filmstill), Video, Farbe, Ton, 22 min. © Courtesy of the artist, STAMPA Galerie, Basel; Galerie Conradi, Hamburg

Katja Aufleger, LOVE AFFAIR, 2017, (Filmstill), Video, Farbe, Ton, 22 min. © Courtesy of the artist, STAMPA Galerie, Basel; Galerie Conradi, Hamburg

Katja Aufleger. GONE

2. Dezember 2020 – 21. Februar 2021

#katjaaufleger #followher #bang!

Jean Tinguely und Claude Lalanne, Impasse Ronsin, ca. 1960, Foto: Hansjörg Stoecklin

Jean Tinguely und Claude Lalanne, Impasse Ronsin, ca. 1960, Foto: Hansjörg Stoecklin

Impasse Ronsin. Mord, Liebe und Kunst im Herzen von Paris



Fast einhundert Jahre, von 1874 bis 1970, bestand in der Impasse Ronsin eine Ateliersiedlung, in der Künstler*innen verschiedenster Herkunft und mit unterschiedlicher Schaffensweise arbeiteten. Diese kuriose Sackgasse im Montparnasse-Quartier diente etwa 250 Kunstschaffenden als Atelier und Wohnort, vom akademischen Bildhauer Alfred Boucher bis zur argentinischen Performancekünstlerin Marta Minujín. Zu den bekanntesten gehörten Eva Aeppli, William Copley, André Del Debbio, Max Ernst, Jasper Johns, Claude und François-Xavier Lalanne, James Metcalf, Isamu Noguchi, Larry Rivers, Niki de Saint-Phalle und Jean Tinguely. Wenn Constantin Brâncuși der berühmteste Bewohner war – er arbeitete dort von 1916 bis zu seinem Tod – dann war Madame Steinheil, Geliebte und wahrscheinliche Mörderin des französischen Präsidenten, die berüchtigtste. Ihr Ehemann nahm ebenfalls ein grausames Ende, so dass die Impasse Ronsin auch zu einem der bekanntesten Kriminalschauplätze des frühen 20. Jahrhunderts wurde.

#impasseronsin #montparnasse #tinguely #paris