Wir nutzen Cookies (von Drittanbietern) zu Funktions-, Analyse- und Werbezwecken. Hier können AGB und Cookie-Richtlinien eingesehen werden.

 
Rebecca Horn, Weisser Körperfächer, 1972, Filmstill © 2019: Rebecca Horn/ProLitteris, Zürich

Rebecca Horn, Weisser Körperfächer, 1972, Filmstill © 2019: Rebecca Horn/ProLitteris, Zürich

Rebecca Horn. Körperphantasien

5. Juni – 22. September 2019

 

Das Museum Tinguely und das Centre Pompidou-Metz präsentieren ab Juni 2019 gleichzeitig zwei der Künstlerin Rebecca Horn gewidmete Ausstellungen. Damit bieten die beiden Institutionen ergänzende Einblicke in das Schaffen einer Künstlerin, die zu den außergewöhnlichsten ihrer Generation gehört, und deren kreatives Schaffen in Teilen noch zu entdecken ist. Die Schau «Theater der Metamorphosen» in Metz erkundet das vielfältige Thema der Verwandlung unter animistischen, surrealistischen und mechanistischen Gesichtspunkten und hebt insbesondere die Rolle des Films, wahre Bühne ihrer Skulpturen, als Matrix ihres Schaffens hervor. In der Präsentation «Körperphantasien» in Basel, die frühe performative Arbeiten und spätere kinetische Skulpturen kombiniert und so werkimmanente Entwicklungslinien betont, stehen die Transformationsprozesse von Körper und Maschine im Mittelpunkt.

>> Lesen Sie mehr

Tadeusz Kantor (li.), Aufführung von «Où sont les neiges d'antan» in Paris, 1982, Foto: Jacquie Bablet

Tadeusz Kantor (li.), Aufführung von «Où sont les neiges d'antan» in Paris, 1982 © Maria Kantor & Dorota Krakowska / Tadeusz Kantor Foundation, Foto: Jacquie Bablet

Tadeusz Kantor: Où sont les neiges d’antan

9. Oktober 2019 – 5. Januar 2020

Die Ausstellung «Tadeusz Kantor: Où sont les neiges d’antan» des Museum Tinguely präsentiert einen der wichtigsten Theaterschaffenden und bildenden Künstler Polens des 20. Jahrhunderts mit einem seiner grossen Bühnenwerke. Mit kritischem Blick auf die verdrängte Geschichte Polens widmet sich Tadeusz Kantors (1915-1990) unabhängiges Untergrundtheater der Alltagsrealität und prägt bis heute eine junge Generation in der Welt des Theaters. Die Schau mit Objekten, Zeichnung, Film- und Fotodokumentation wird durch eine Virtual Reality-Animation begleitet, der Cricoterie (2019) von Auriea Harvey & Michaël Samyn. Die Besucher*innen sind vom 9. bis 20. Oktober eingeladen eine virtuelle Bühne zu bespielen, die inspiriert von Kantors Theater des Todes mit ungewöhnlichen Charakteren und Requisiten ausgestattet ist, während das Publikum zusehen kann, wie die Dinge ausser Kontrolle geraten.

>> Lesen Sie mehr

Len Lye, Rainbow Dance, 1936, 5’, 35mm, Filmstill © Courtesy of the Len Lye Foundation and the British Postal Museum and Archive

Len Lye, Rainbow Dance, 1936, 5’, 35mm, Filmstill © Courtesy of the Len Lye Foundation and the British Postal Museum and Archive

Len Lye – motion composer

23. Oktober 2019 – 26. Januar 2020

 

Len Lye (1901-1980), geboren in Christchurch NZ, ist einer der wichtigsten Experimentalfilmer der 1930er bis 1950er Jahre. Er schuf zunächst in Neuseeland und Australien, ab 1926 in London und ab 1944 in New York City ein faszinierendes, alle künstlerischen Disziplinen umfassendes Werk, das es in weiten Teilen – so auch seine kinetischen Skulpturen – noch zu entdecken gilt. In der Ausstellung wird das Werk von Lye in seiner ganzen Breite gezeigt, mit einem besonderen Augenmerk auf die Beziehungen zwischen den verschiedenen Medien.

 

 

>> Lesen Sie mehr