Angelica Mesiti (*1976) stammt aus Sydney, heute lebt und arbeitet sie in Paris. Ihre mehrkanaligen Sound-, Performance- und Videoinstallationen haben durch umfassende Ausstellungen und bedeutende Auftragsarbeiten internationale Anerkennung gefunden. 2019 vertrat sie Australien auf der 58. Biennale von Venedig mit der dreikanaligen Videoinstallation ASSEMBLY, die Fragen von Pluralität und nonverbaler Kommunikation untersucht. Diese Fragestellungen haben sich zu einem charakteristischen Merkmal ihrer künstlerischen Arbeit entwickelt. Im Jahr 2024 präsentierte sie The Rites of When, einen bedeutenden Auftrag für TANK in der Art Gallery of New South Wales.
Mesitis Werke wurden unter anderem in Einzelausstellungen im Palais de Tokyo, Paris; Art Sonje Centre, Seoul; Talbot Rice Gallery, Edinburgh; Musée d'Art Contemporain de Montréal; The National Gallery of Australia; Arter, Istanbul; Arnolfini Contemporary Art Centre, Bristol; The Banff Centre, Canada; Basis, Frankfurt; und in der Auckland Art Gallery Toi o Tāmaki gezeigt.
Neben Venedig hat Mesiti an Biennalen in Singapur (2026), Boras (2021), Busan (2020), Adelaide (2018), Sydney (2014), Istanbul (2013), Sharjah (2013), Kochi-Muziris (2012) sowie den Triennalen in Aichi (2013) und Auckland (2013) teilgenommen. Ihre Arbeiten wurden ausserdem in zahlreichen Gruppenausstellungen und Filmvorführungen in Institutionen weltweit präsentiert, darunter The Highline, New York; The Barbican Centre; The Tate Modern; Centre Pompidou, Paris; Nam June Paik Art Centre; MAXXI, Rom; MONA, Hobart; MEP, Paris; Videobrasil, São Paulo; Haus der Kulturen der Welt, Berlin; ARoS Kunstmuseum; Tokyo Photographic Museum; Kadist Centre, Paris und San Francisco.
Seit 2019 ist Angelica Mesiti Professorin an der École des Beaux-Arts de Paris.