Musikmaschinen / Maschinenmusik

19. Oktober 2016 – 22. Januar 2017

 

Tinguelys Skulpturen haben stets eine akustische Dimension, die vom Künstler als Teil der Werke bewusst komponiert und austariert wurde. Sie erzeugen Geräusche, Klänge und scheinbar zufällig sich vollziehende Musik. Einen Höhepunkt erreichte diese musikalische Seite mit den vier Méta-Harmonie-Musikmaschinen zwischen 1978 bis 1985. Die Ausstellung wird die einmalige Gelegenheit bieten, diese grossformatigen und vielfältigen Klangkörper, die in Karuizawa (Japan), Wien und Basel zu Hause sind, im Dialog miteinander zu erleben. Sie werden die Bühne bilden für ein weitgefasstes Veranstaltungs- und Konzertprogramm, das sich dem Thema der Maschinenmusik widmet.

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20 Jahre Museum Tinguely – Out of Order Day

Sonntag, 25.September 2016, 11 – 18 Uhr

 

Das Museum Tinguely feiert am Sonntag, 25. September sein 20-jähriges Bestehen mit einem grossen Fest. Am letzten Tag der Sonderausstellung „Michael Landy. Out of Order“ lädt das Museum zu verschiedensten Attraktionen rund um Jean Tinguely und Michael Landy im Museum und Solitude Park ein. Als krönender Abschluss werden die EepyBirds den Tag mit einem Ihrer spektakulären Mentos & Coke Experiments ausklingen lassen.

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20 Jahre Museum Tinguely – Out of Order Day
Michael Landy. Out of Order

Michael Landy. Out of Order

Michael Landy. Out of Order

8. Juni – 25. September 2016

Michael Landy (*1963) gehört zu den "Young British Artists", die ab 1988 Furore gemacht haben. Er trat mit Installationen auf, bei denen Fiktion und reales Leben eine beunruhigende Liaison eingingen. Mit Break Down wurde er 2001 einem grösseren Publikum bekannt: Er inventarisierte in einem Ladenlokal in London sämtliche Gegenstände, die ihm zu diesem Zeitpunkt gehörten, um sie anschliessend in einem  geregelten Prozess zu zerstören. Landy beschäftigt sich intensiv mit der Funktion von Kunst und Kunstwerken in der Gesellschaft. Das Museum Tinguely zeigt die erste retrospektive Ausstellung des Künstlers.

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SAFARI IN RESTAURO. Restaurierung von Jean Tinguelys "Le Safari de la Mort Moscovite" vor Museumspublikum

18. April – 31. August 2016

 

Am 3. September 2016 findet in den Strassen von Fribourg (CH) zum Gedenken an den 25-jährigen Todestag von Jean Tinguely (30.08.1991) der „Grand Prix Tinguely“ statt. Die in der Sammlung des Museum Tinguely sich befindende „Fahrskulptur“ Le Safari de la Mort Moscovite, kurz Safari (1989), wird diese Prozession anführen, gefolgt von Fasnachtswagen, Rennautos und Oldtimern. Die Mitarbeiter der Restaurierungsabteilung des Museum Tinguely sind ab dem 19. April dabei, Safari bis zu diesem Gedenkumzug wieder fahrtüchtig zu machen. Dazu werden verschiedene Konservierungs- und Restaurierungsmassnahmen an diesem Werk durchgeführt.

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Jean Tinguelys Safari auf dem Roten Platz in Moskau, Fotomontage für das Plakat der Ausstellung „Fribourg-Moscou- Fribourg“, Museum für Kunst und Geschichte, Fribourg, 1991 © Foto: Leonardo Bezzola, Bätterkinden

Jean Tinguelys Safari auf dem Roten Platz in Moskau, Fotomontage für das Plakat der Ausstellung „Fribourg-Moscou- Fribourg“, Museum für Kunst und Geschichte, Fribourg, 1991 © Foto: Leonardo Bezzola, Bätterkinden

PRIÈRE DE TOUCHER – Der Tastsinn der Kunst

12. Februar – 16. Mai 2016

 

Lässt sich Kunst ertasten? Welche Rolle spielt die taktile Dimension beim Erleben von Kunst? Das Museum Tinguely setzt seine Reihe zu den menschlichen Sinnen in den Künsten fort und zeigt in dieser Gruppenausstellung Arbeiten, die die zahlreichen Facetten unserer haptischen Wahrnehmung aufgreifen. Der abwechslungsreiche, viele Jahrhunderte umfassende Parcours lädt zu direkten taktilen Erfahrungen ein und fordert unsere Fähigkeit des ‚Embodiment‘. Barocke Allegorien, die Avantgarde mit Marcel Duchamp, körperbezogene Kunstformen der 1960er- und 1970er-Jahre (u.a. Valie Export, Bruce Nauman) und zeitgenössische Positionen (u.a. Pipilotti Rist, Pedro Reyes, Ana Mendieta) bilden Schwerpunkte der Ausstellung.

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Ben Vautier. Ist alles Kunst?

21. Oktober 2015 – 22. Januar 2016

Ben Vautier (*1935) ist seit den späten 1950er-Jahren als Künstler, Performer, Organisator, Erfinder in Sprache und Neudenker der Kunst präsent. Er gehört zu den Pionieren der Fluxus Bewegung in Europa und war als Mitstreiter der École de Nice eng befreundet mit Künstlern wie Arman, Yves Klein und Martial Raysse. Er ist bekannt für seine Schriftbilder, die mit kurzen, prägnanten Sätzen das Leben und die Kunst gleichermassen befragen wie herausfordern. Ben Vautier ist im Museum Tinguely die erste umfassende Retrospektive in der Schweiz gewidmet. Neben einem Blick auf wesentliche Werkgruppen der ersten 20 Jahre seines Schaffens, richtet der Künstler im Museum Tinguely über 30 Räume ein, in denen er verschiedene Themen der Gesellschaft, Kunst und Politik thematisiert, kommentiert und Position ergreift. Die Schau präsentiert in Basel weit über 500 Werke des bis heute sehr aktiven Künstlers und ist vom 21. Oktober 2015 bis zum 22. Januar 2016 zu sehen.
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Maria Netter. Kunstkritikerin und Fotografin

28. Oktober 2015 – 7. Februar 2016


Das Museum Tinguely zeigt im Zusammenhang mit der neuerschienenen Publikation "Augenzeugin der Moderne 1945-1975. Maria Netter, Kunstkritikerin und Fotografin" (Autoren: Dr. Bettina von Meyenburg-Campell und Dr. Rudolf Koella) eine dokumentarische Präsentation mit rund 100 aussergewöhnlichen und bislang grösstenteils unveröffentlichten Reproduktionen von Schwarz-Weiss-Fotografien der in Basel wohnhaften und dort verstorbenen Journalistin und Kunstkritikerin Maria Netter (1917–1982). Die aus einer jüdischen Familie stammende Maria Netter verliess Berlin 1936, um in Basel zu studieren. Nach dem Studium der Kunstgeschichte avancierte sie zu einer der einflussreichsten und mutigsten Kritikerinnen der zeitgenössischen Kunstszene im deutsch-sprachigen Raum. Man sah die autodidaktische Fotografin Maria Netter kaum ohne ihre Kleinbildkamera Leica M3, die in den frühen 1950-er Jahren auf den Markt kam und die es ihr erlaubte, ohne Blitzlicht Schnappschüsse zu machen. Auf ihren Kunststreifzügen entstanden u.a. Fotos von Künstlern, Galeristen, Sammlern, Museumskuratoren und Ausstellungseinrichtungen, aber auch von vielen Freunden. Ihre Texte illustrierte sie vielfach mit eigenen Fotografien.

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