Bruce Conner, CROSSROADS, 1976 35mm, schwarz/weiss, Tonfilm, 37 min Courtesy Kohn Gallery and the Conner Family Trust © Conner Family Trust

Bruce Conner, CROSSROADS, 1976
35mm, schwarz/weiss, Tonfilm, 37 min
Courtesy Kohn Gallery and the Conner Family Trust
© Conner Family Trust

Bruce Conner. Light out of Darkness

(Danse Macabre No. VI)
5. Mai – 28. November 2021

Bruce Conners (1933-2008) kritische Haltung zur Kunstwelt ist ebenso legendär wie sein Ruf als Vater des Videoclips. Sein Schaffen in vielen Medien ist politisch, subversiv, und von einer unmittelbaren sinnlichen Kraft, die unter die Haut geht. Die Ausstellung stellt sein filmisches Schaffen ins Zentrum, darunter die Arbeit CROSSROADS (1976), die Filmmaterial des ersten US-Unterwasser-Atombombentests von 1946 beim Bikini Atoll zu einer 36-minütigen Studie über Horror und Sublimität dieses apokalyptischen Ereignisses zusammenfügt.

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#crossroads #bruceconner

Jubiläumsfest – 25 Jahre Museum Tinguely

25. – 26. September 2021

Das Wochenende vom 25. – 26. September 2021 bildet einen Höhepunkt unserer Jubiläums-Aktivitäten. Der Solitude-Park, das Museum und das Museum Tinguely AHOY! Schiff, das von seiner grossen Reise zurückkehrt und direkt auf der Höhe der Institution vor Anker geht, bilden die einzigartige Kulisse unserer Feier. Zahlreiche Mitmach-Angebote, Workshops, Ausstellungen und ein vielseitiges kulinarisches Angebot sind in einen Parcours in Form eines dynamischen Labyrinths eingebettet. Am Samstagabend erwarten Sie Konzerte und DJ-Sets. Die Programmpunkte nehmen ein ‹Best of› von Veranstaltungen auf, die unsere Aktivitäten der vergangenen Jahre begleitet haben. Auf unseren digitalen Kanälen halten wir Sie über die aktuellen Planungen auf dem Laufenden.

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#museumtinguely25

Leu Art Family. Caresser la peau du ciel

3. März – 31. Oktober 2021

Die Familie Leu geniesst unter Tattoo-Fans weltweit grosse Bekanntheit. Felix und Loretta finanzierten sich Ende der 1960er und in den 1970er Jahren mit dem Tätowieren ausgedehnte Reisen mit ihren vier Kindern Ama, Aia, Filip und Ajja. All diese Jahre unterwegs waren genährt von künstlerischer Neugier und bildeten die Grundlage für einen einzigartigen familiären Kosmos. Die Ausstellung zeichnet anhand von Werken aller Familienmitglieder ein Bild dieses besonderen Universums.

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#leufamily #tattoo

Katja Aufleger, LOVE AFFAIR, 2017, (Filmstill), Video, Farbe, Ton, 22 min. © Courtesy of the artist, STAMPA Galerie, Basel; Galerie Conradi, Hamburg

Katja Aufleger, LOVE AFFAIR, 2017, (Filmstill), Video, Farbe, Ton, 22 min. © Courtesy of the artist, STAMPA Galerie, Basel; Galerie Conradi, Hamburg

Katja Aufleger. GONE

2. Dezember 2020 – 18. April 2021

Die in Berlin lebende, multimedial arbeitende Künstlerin Katja Aufleger (1983*, Oldenburg) sucht in ihren Werken nach der Gleichzeitigkeit von Möglichkeiten, um existenzielle Fragen zu stellen - skulptural wie filmisch, visuell wie auditiv. Die verführerische Ästhetik ihrer Arbeiten überrascht mit unerwarteten, gefährlich wirkenden oder tiefgründigen Wendungen. Solche Verknüpfungen entstehen zum Beispiel, wenn Aufleger eine gläserne Pendelkonstruktion in den Ausstellungsraum bringt, die die Betrachtenden zu dem Gedanken anregt, ebensolche in Bewegung setzen zu wollen. Neben der offensichtlichen Zerbrechlichkeit der Glaskolben befinden sich die Bestandteile von Nitroglycerin in der somit explosiven Installation im Museum. Mit solchen Ambivalenzen übt die Künstlerin Institutionskritik, hinterfragt Machtstrukturen und Systeme. In Auflegers Welt wird einem erst auf den zweiten Blick die Flüchtigkeit eines Moments und seiner Vielschichtigkeit bewusst.

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#katjaaufleger #followher #bang!

Jean Tinguely und Claude Lalanne, Impasse Ronsin, ca. 1960, Foto: Hansjörg Stoecklin

Jean Tinguely und Claude Lalanne, Impasse Ronsin, ca. 1960, Foto: Hansjörg Stoecklin

Impasse Ronsin. Mord, Liebe und Kunst im Herzen von Paris

16. Dezember 2020 – 29. August 2021

Über einhundert Jahre, von 1864 bis 1971, bestand in der Impasse Ronsin eine Ateliersiedlung, in der Künstler*innen verschiedenster Herkunft und mit unterschiedlicher Schaffensweise arbeiteten. Diese kuriose Sackgasse im Montparnasse-Quartier diente etwa 220 Kunstschaffenden als Atelier und Wohnort, vom akademischen Bildhauer Alfred Boucher bis zur argentinischen Performancekünstlerin Marta Minujín. Zu den bekanntesten gehörten Eva Aeppli, William Copley, André Del Debbio, Max Ernst, Jasper Johns, Claude und François-Xavier Lalanne, James Metcalf, Isamu Noguchi, Larry Rivers, Niki de Saint-Phalle und Jean Tinguely. Wenn Constantin Brâncuși der berühmteste Bewohner war – er arbeitete dort von 1916 bis zu seinem Tod – dann war Madame Steinheil, Geliebte und wahrscheinliche Mörderin des französischen Präsidenten, die berüchtigtste. Ihr Ehemann nahm ebenfalls ein grausames Ende, so dass die Impasse Ronsin auch zu einem der bekanntesten Kriminalschauplätze des frühen 20. Jahrhunderts wurde.

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#impasseronsin #montparnasse #tinguely #paris