Aeppli schenkt Aeppli

19. September 2008 – 1. Februar 2009

Das Museum Tinguely präsentiert in diesem Herbst die grösste Schenkung, die seit der Eröffnung des Museums vor 12 Jahren Eingang in die Sammlung finden durfte: Die Schenkung von Christoph Aeppli umfasst sämtliche 43 Bronze-Köpfe von Eva Aeppli, dazu kommen noch Werke von Niki de Saint Phalle und ein bedeutendes frühes Relief von Jean Tinguely.
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Mattomatt –
Schachobjekte von Jürg Hassler

22. Oktober 2008 – 18. Januar 2009

Jürg Hassler baut Schachbretter und die dazu gehörenden Figuren; er erfindet damit das alte Spiel neu. Er gibt ihm das Spielerische zurück, das er im heutigen Schach vermisst. Was ihn interessiert, ist «kein Zwang, irgend jemandem etwas beweisen zu müssen, ein rein lustvoller Ausfluss der Spielfreude, nicht um zu gewinnen, sondern um immer neue Formen der Kontrastdialektik zu erfinden, mit einem eindeutigen Vorrang der Form über die Farbe.»
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p.s. Pavel Schmidt

28. Mai – 14. September 2008

Maler, Zeichner und Installationskünstler zugleich, Pavel Schmidt interessiert sich für die Weise, in der sich unsere Gesellschaft die Meisterwerke der abendländischen Kunst aneignet, um sie in verfälschende Kopien und Konsumobjekte zu verwandeln. Die Ausstellung zeigt Skulpturen, Gemälde, Zeichnungen und Installationen des Künstlers. Einige seiner monumentalen Werke beziehen sich direkt auf die Architektur und die Werke des Museum Tinguely – Niki de Saint Phalle im Innen- und Aussenraum.
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Tschau Sepp

24. Mai – 17. August 2008

Josef/Sepp/Sep(p)i Imhof, der langjährige Assistent von Jean Tinguely, der seit der Eröffnung des Museum Tinguely neben vielen anderen Aufgaben für den restauratorischen Unterhalt und den fachmännischen Auf- und Abbau der Maschinenplastiken des Schweizer Eisenplastikers zuständig ist, geht im Mai diesen Jahres in seinen wohlverdienten Ruhestand.
Zum Abschied erhält er «carte blanche» und zeigt im Museum, was ihm gefällt.
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Kunstmaschinen – Maschinenkunst

5. März – 29. Juni 2008

Allgemein gehen wir davon aus, dass Künstler Kunst machen – was aber passiert, wenn Maschinen Kunst produzieren? Werden aus Künstlern dann Ingenieure? Was bedeutet der scheinbare Rückzug des Künstlers aus dem kreativen Akt und welche Konsequenzen resultieren daraus für Originalität und Einzigartigkeit des Kunstwerks? Was ist dann überhaupt das Kunstwerk: die Maschine, das Produkt oder der Akt seiner Herstellung? Welche Rolle wird dem Betrachter bei der Produktion eingeräumt: Interaktion oder Exklusion? Beginnend mit Jean Tinguelys Zeichenmaschinen aus den 1950er Jahren werden in der von der Kunsthalle Schirn, Frankfurt, und dem Museum Tinguely gemeinsam konzipierten Ausstellung Kunstmaschinen aus verschiedenen Zeitkontexten. Das Museum Tinguely wird zu einer Produktionshalle.
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Hannah Höch – Aller Anfang ist DADA!

16. Januar – 4. Mai 2008

Die mit der Berlinischen Galerie, dem Sitz des Hannah Höch-Archivs, konzipierte und für Basel um wichtige Leihgaben aus deutschen und Schweizer Sammlungen bereicherte Schau zu Hannah Höch (1889–1978) zeigt in der Schweiz erstmals umfassend das Werk der einzigen Mitstreiterin von Dada Berlin: Sie reicht von den frühen Collagen und Gemälden aus der Dada-Zeit unmittelbar nach dem Ersten Weltkrieg über die im Geheimen entstandenen Werke der 1930er und 40er Jahre mit ihrer verschlüsselten Kritik an der Herrschaft der Nationalsozialisten bis zu den wenig bekannten späten Arbeiten, die in Motiven und Farbgebung die Pop Art vorwegzunehmen scheinen und in den Höch auf neue wissenschaftliche Erkenntnisse reagiert.
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