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PerformanceProcess
60 Jahre Performancekunst in der Schweiz

20. September 2017 – 28. Januar 2018

 

Im Rahmen einer umfassenden Kooperation wird in Basel die schiere Vielfalt und Breite der Schweizer Performancekunst von 1960 bis in die Gegenwart gefeiert: Das Museum Tinguely, die Kaserne Basel und die Kunsthalle Basel nähern sich in Zusammenarbeit mit dem Centre culturel suisse Paris den unzähligen Aspekten des performativen Schaffens. Dies geschieht zum Beispiel in der Retrospektive auf 1974, als Jean Tinguely das Basler Fasnachts-Comité in einem performativen Akt in die Luft sprengte, oder mit dem Blick in die Gegenwart durch neue, von jungen Künstlerinnen und Künstlern entwickelte Werke.

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Wim Delvoye

14. Juni 2017 – 1. Januar 2018

 

Das Museum Tinguely widmet im Sommer 2017 dem belgischen Künstler Wim Delvoye eine grosse Einzelausstellung. Neben seinen bekanntesten Werken, die Cloaca, Maschinen, die den menschlichen Verdauungsvorgang simulieren und von menschlichen visuell nicht zu unterscheidende Exkremente produzieren, werden auch Arbeiten wie Chantier (1992, eine aus Holz geschnitzte Baustelle) oder der imposante Cement Truck (2016) in Originalgrösse zu sehen sein. Mit viel Ironie, Witz und Humor vereint der konzeptuelle Provokateur oftmals Dekoratives mit Alltagsfunktionen und hinterfragt somit gängige Wertesysteme der Konsumgesellschaft.
In Zusammenarbeit mit dem MUDAM, Luxemburg.

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Jérôme Zonder. The Dancing Room

7. Juni – 1. November 2017

 

Zur Eröffnung von Tinguelys Mengele-Totentanz im neuen Ausstellungsraum weckt der junge, französische Künstler Jérome Zonder die Untoten mit einem aus dem Leben gegriffenen Bilderreigen voller Maskerade und bösem Spiel. Als zeichnerische Installation bringt er Interpretationen auf die TV-Serie The Walking Dead, als harmlose Kinderspiele getarnte Gewaltszenen, oder Bilder von Unglücksszenen zusammen. Es ist die erste in einer Reihe von Repliken, die dem Tod von Basel weitere Kapitel hinzufügt.

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@G: Nevin Aladağ. Traces, 2015

13. Juni -17. September 2017

Dreikanal-HD-Videoinstallation, Farbe, Ton, 6’03’’

@G ist ein Präsentationsformat, mit dem das Museum Tinguely ausgesuchte Werke von Künstlerinnen und Künstlern vorstellt.

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Stephen Cripps. Performing Machines

27. Januar – 1. Mai 2017

 

Das künstlerische Schaffen des Briten Stephen Cripps (1952-1982) war äusserst innovativ und experimentell. Seine Werke entstanden aus einem Interesse für kinetische Skulpturen und Maschinen sowie aus einer Faszination für das poetische Potential von Explosion und Zerstörung. Bis zu seinem frühen Tod baute Cripps Maschinen, interaktive Installationen und realisierte pyrotechnische Performances. Im Fokus seiner performativen und multisensoriellen Praxis standen insbesondere Experimente mit Klang. Cripps᾿ Performances waren radikale Grenzgänge, die heute aufgrund ihres Gefährdungspotentials für Publikum und Umgebung schlicht undenkbar wären.
Viele seiner Projekte entwickelte er in Form von Zeichnungen und Collagen, welche einen Einblick in die reiche und unkonventionelle Ideenwelt des Künstlers geben. Erstmalig in grösserem Umfang wird Cripps᾿ Werk als eine echte Wiederentdeckung im Museum Tinguely präsentiert. Die Ausstellung ist eine Kooperation mit dem Henry Moore Institute, Leeds.

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Myousic von Dimitri de Perrot, Foto © Tillessen

Dimitri de Perrot. Strandgut und Blumen
Eine interaktive Klanginstallation

26. Februar – 19. März 2017

 

Strandgut und Blumen nennt Dimitri de Perrot seine Klanginstallation, die vom 26. Februar bis 19. März 2017 im Museum Tinguely zu entdecken sein wird. Inmitten der laufenden Ausstellung formt der Schweizer Künstler und Regisseur eine Installation, die mit ihrer Umgebung musikalisch in Beziehung tritt. Aus Geräuschen, Nachhall und Zwischentönen lässt er Klangbilder heranwachsen, die den Raum mit neuen Protagonisten bevölkern und zu einer Gesamtkomposition zusammenführen, an der auch Tinguelys Méta-Harmonien partizipieren.
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